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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sechs Wochen herkömmliche Lichterkette kosten 33 Euro
Zwischenüberschrift:
Experten raten zu LED-Technologie: Umweltfreundlicher, preiswerter und sicherer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Alle Jahre wieder wird in der Vorweihnachtszeit kräftig für Lichterschmuck geworben. Dabei verdrängen moderne Lichterketten mit LED-Technologie immer mehr herkömmlichen Schmuck mit Glühbirnen. Zu Recht, meint der Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen Dietmar Seeber: " Durch die Einsparung von Strom und die damit verbundene CO 2 - Einsparung kann so jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten."
Weitere Argumente liefern die Experten für Produktsicherheit beim Tüv Rheinland. Trotz der etwas höheren Anschaffungskosten lohne sich der Kauf von LED-Lichterschmuck, da er sparsamer und äußerst langlebig sei, meinen sie. Zudem schneide er auch bei der Sicherheit besser ab. LED-Lichterketten verbrauchen bis zu 85 Prozent weniger Strom, was gut fünf Euro Stromkosten ergibt. Rund 33 Euro Stromkosten verbraucht eine Lichterkette mit herkömmlichen Glühlampen in nur sechs Wochen, hat die Deutsche Energie-Agentur (Dena) errechnet. Damit könne man einen effizienten Kühlschrank ein ganzes Jahr lang betreiben, heißt es.
In seinem eigenen Portemonnaie wird der Normalverbraucher den Wechsel zu LED-Schmuck trotzdem aber wohl nicht so schnell spüren, meint Seeber: " Wegen der höheren Anschaffungskosten zahlt sich das wohl zunächst nur für denjenigen aus, der sechs Wochen lang für acht Stunden täglich eine Weihnachtsbeleuchtung betreiben möchte." Seeber rät, beim Kauf von Lichterketten auf folgende Kennzeichnung zu achten: CE-Kennzeichen, Betriebsdauer und Farbtemperatur. Der Tüv Rheinland empfiehlt, die Ketten, Schläuche oder Netze nur bei vertrauenswürdigen Händlern zu kaufen. Wichtig sei auch, dass die Sicherheitshinweise in der jeweiligen Landessprache sowie Name und Adresse des Herstellers auf der Verpackung stünden. Weiterhin sollte man beim Kauf auf das GS-Zeichen achten, meinen die Experten. Es steht für geprüfte Sicherheit und wird auch vom Tüv Rheinland vergeben. Das CE-Kennzeichen dagegen ist kein (Prüf-)" Siegel", sondern ein Verwaltungszeichen, das die Freiverkehrsfähigkeit entsprechend gekennzeichneter Industrieerzeugnisse im europäischen Binnenmarkt zum Ausdruck bringt. Eine sichere Lichterkette trägt nach Ansicht der Tüv- Experten idealerweise zwei Prüfzeichen: eines auf dem Produkt und eines auf dem Netzteil.
Für die Außenbeleuchtung ist nach Ansicht der Fachleute das Kürzel IP 44 von großer Bedeutung: Es zeige an, dass die Beleuchtung für den Außenbereich geeignet und wetterfest sei.
Weil LEDs mit weniger elektrischer Spannung auskämen, sei der LED-Lichterschmuck meist sicherer als die klassischen Lichterketten, so der Tüv Rheinland. Ein vorgeschaltetes Sicherheitsnetzteil reduziere die Steckdosenspannung. Dadurch sei die Gefahr eines Stromschlages für den Anwender nicht mehr gegeben, Wer Lichterketten in seiner Wohnung aufhängen möchte, sollte auf die Farbe der LED-Lampen achten. " Blau wirkt in Innenräumen äußerst kühl", so dieExperten.
Bildtext:
Lichterketten mit Glühbirnen.
Foto:
dpa
Autor:
Waltraud Messmann


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