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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Skateanlage soll saniert werden
Zwischenüberschrift:
Jugendhilfeausschuss signalisiert Zustimmung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Skateanlage an der Liebigstraße soll komplett saniert werden. Der Jugendhilfeausschuss signalisierte seine Zustimmung. Die für den Umbau erforderlichen 515 000 Euro können aus Einsparungen, Einnahmen und Haushaltsumschichtungen zusammenkommen.

" Dieses Geld ist gerade nicht vorhanden", hatte es noch vor zweieinhalb Wochen bei der Sitzung im Jugendparlament geheißen. Jetzt präsentierte die Verwaltung dem Ausschuss eine mögliche Deckung für die gute halbe Million: eingesparte Mittel aus dem Ausbau Quartiersspielplatz Ruller Weg (82 000 Euro), Spielplatzbau 2015 global (127 700 Euro), die Haushaltsmittel Spielgeräteersatz 2015 (105 800 Euro) und Mittel in Höhe von 200 000 Euro aus den Einnahmen entwidmeter Spielflächen, deren Grundstücke verkauft wurden.

Um die 127 700 Euro in die Skateranlage stecken zu können, dürften 2015 keine neuen städtischen Spielplätze gebaut werden. Entstehen würden dann nur Spielplätze in Neubaugebieten, die von Investoren finanziert würden. Die Umschichtung hätte zur Folge, dass die Mittel für den Großspielplatz Westerberg gestrichen würden. Eine Verschiebung des Neubaus am Westerberg ist nach Ansicht der Verwaltung möglich, weil es in dem Stadtteil genügend Freiräume und Spielmöglichkeiten gebe.

" Nach meiner Ansicht gibt es keine Alternative zur Sanierung", sagte der Ausschussvorsitzende Sommer und wurde darin von den Grünen unterstützt. Sommer verwies zudem auf die Initiative zur Attraktivitätserhaltung der Skateranlage, die in einem Brief mit 600 Unterschriften an den Vorsitzenden für die Sanierung geworben hatte. Für die CDU meldete Eva-Maria Westermann noch Beratungsbedarf an. Dadurch wird die Entscheidung über eine Sanierung nicht verzögert: Der Jugendhilfeausschuss kann das Thema noch einmal auf die Tagesordnung seiner Sitzung am 23. Juli setzen, ehe der Rat am 29. Juli das letzte Wort hat.

Vor einer Entscheidung solle das Jugendparlament noch sein Votum abgeben, forderte Westermann. Das Gremium hatte in seiner letzten Sitzung bereits darüber diskutiert, war aber wegen Krankheitsfällen und Abiturklausuren im April nicht beschlussfähig gewesen. Ein Votum sei wünschenswert, meinte Sebastian Bracke (Grüne): " Aber der Jugendhilfeausschuss sollte das Jugendparlament nicht mit Beratungen beauftragen."
Bildtext:
Der Skatepark an der Liebigstraße soll schon bald saniert werden. Die ganze Anlage soll künftig aus " einem Betonguss" gestaltet sein.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Ulrike Schmidt


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