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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Warmer Regen für den Naturschutz
Zwischenüberschrift:
Erbe stärkt Osnabrücker Haarmann-Stiftung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Den Namen Haarmann verbinden die meisten Osnabrücker mit dem Haarmannsbrunnen, einer Großplastik am Aufgang zum Herrenteichswall, die dem fleißigen Bergmann ein Denkmal setzt. Stifter war August Haarmann (1840– 1913), der einflussreiche Generaldirektor der Georgsmarienhütte, des Osnabrücker Stahlwerks und der Steinkohlezeche Piesberg. Die 2004 gegründete Haarmann-Stiftung für Umwelt und Natur hat nur indirekt mit ihm zu tun.

Es waren August Haarmanns Enkel Heino (1912– 2001) und Gertrud (1920– 2013), denen die heute mit einem Vermögen von mehr als sechs Millionen Euro ausgestattete Stiftung zu verdanken ist. Heino Haarmann war ein Rechtsanwalt und Notar, der häufig große Firmen und Körperschaften vertrat. Mit der Zeit baute er sich ein ansehnliches Vermögen auf.

Das hinterließ er, da kinderlos, bei seinem Tod der Schwester Gertrud, die in Bremen als Studiendirektorin tätig war. Gertrud Haarmann lag, genau wie ihrem Bruder auch, der Natur- und Landschaftsschutz besonders am Herzen. Mithilfe der Erbschaft gründete sie die Haarmann-Stiftung und stattete sie mit einem Kapitalstock von 500 000 Euro
aus.

Nachdem auch Gertrud Haarmann verstorben war, fiel das gesamte Vermögen der Geschwister Ende vergangenen Jahres an die Haarmann-Stiftung. Deren Stiftungskapital wuchs dadurch auf mehr als sechs Millionen Euro an. Zum Stiftungsvorstand zählen der frühere Landgericht-Vizepräsidenten Elmar Schürmann, der ehemalige Sparkassen-Vorstand Franz-Josef Hillebrandt und der Biologie-Professor Karlheinz Altendorf. " Wir sehen uns jetzt in der Lage, in jeder Hinsicht anspruchsvolle Projekte zu begleiten, nicht nur im Osnabrücker Land, auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim", so Hillebrandt. Das schließe jedoch nicht aus, auch weiterhin kleinere Vorhaben zu unterstützen, ergänzte Schürmann. Im September wird die Stiftung ihren Sitz in die Hecker-Villa am Schölerberg verlegen, als " Gast der Bohnenkamp-Stiftung". " Das ändert aber nichts daran, dass Vorstand und Beirat weiterhin ehrenamtlich tätig sein werden, um die Verwaltungskosten ganz, ganz gering zu halten", so Schürmann.
Bildtext:
Auch die Renaturierung des Venner Moors unterstützt die Haarmann-Stiftung, wie vor Ort (von links) Andreas Peters, Holger Oldekamp (beide NABU), Franz-Josef Hillebrandt, Elmar Schürmann, Gert Lehker, Jutta Krauß und Joachim Bensmann von der Stiftung erläuterten.
Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
Joachim Dierks


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