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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wenn die Schauspieler zum Schölerberg ziehen
Zwischenüberschrift:
Wie soll die neue Miquelstraße aussehen? Bürgerforum diskutiert über Autobahnumleitung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schölerberg/ Fledder. Um Ärger auf Straßen und um Schauspieler, die vom Domhof in die Käthe-Kollwitz-Schule ziehen, ging es im Bürgerforum Fledder/ Schölerberg.
Eignet sich ein Einbahnstraßensystem für die Miquelstraße? Dieser Frage geht die Verwaltung derzeit nach, wie Alexander Bardenberg vom Fachbereich Städtebau berichtete. Welchen Charakter die neue Miquel straße erhalten wird, hängt offenbar auch mit der Frage zusammen, ob sie eine Umleitung für die Autobahn bleiben wird. Für Anwohner Jürgen Bensmann ist die Bedarfsumleitung dort nicht erforderlich. Während die Miquelstraße längere Zeit gesperrt war, sei sie dafür ja auch nicht benötigt worden.
Anwohner forderten erneut eine Autobahnumleitung durch Georgsmarienhütte-Harderberg statt durch ihre Wohnstraße, an der sich unter anderem auch Kindergärten befinden. Doch die Nachbarstadt scheint sich zurückzuhalten. Bürgermeister Burkhard Jasper kommentierte es so: " Keine Stadt drängt darauf, eine Autobahnumleitung zu bekommen." Stadträtin Rita Maria Rzyski beschwichtigte die Anwohner: " Es ist nicht unser Anliegen, aus der Miquelstraße eine breite, unattraktive Straße zu machen."
Während das Theater am Domhof 2016/ 17 saniert wird, ziehen die Schauspieler in die Käthe-Kollwitz-Schule. Geplant ist, dass sie auch in der dortigen Sporthalle proben was Monika Budke beunruhigt. Sie ist ohnehin in Sorge um die Sportmöglichkeiten im Stadtteil. Stadträtin Rzyski versicherte, sie sei überzeugt, dass sich die städtischen Bühnen als kooperativ erweisen würden. Aber: " Wir sind noch nicht so weit, dass wir über Hallenzeiten diskutieren können."
An der Huxmühle wird offenbar zu schnell gefahren. Anwohner zeigten sich entrüstet, dass die Stadt überdies die ehemalige Tempo-30-Zone aufgehoben hat und nun 50 Stundenkilometer erlaubt. Wie es hieß, befänden sich Radfahrer und Spaziergänger täglich in Gefahr. Bürgermeister Jasper zeigte Verständnis: " Die Straße sollte sicher sein und dann passiert das Gegenteil."
Anwohner fordern eine Sperrung für den Durchgangsverkehr, der ohnehin nicht erlaubt ist. Doch wie die Verwaltung mitteilte, müsse dafür erst der Verkehr erhoben werden. Anwohner dagegen drängen auf eine rasche Hilfe.
Auch wenn noch Plätze frei sind im Stadtteilbus für die Berningshöhe: An der Iburger Straße fährt er an Wartenden vorbei. Jasper legte den Stadtwerken eine " pragmatische Lösung" ans Herz. Dieter Otte von den Stadtwerken gab gleichwohl zu bedenken: Es dürfe nicht passieren, dass Anwohner der Berningshöhe auf dem Rückweg aus der Innenstadt zurückbleiben, weil andere eingestiegen sind.
Autor:
jweb


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