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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Modernes Wohnen statt Busse und Chemie
Zwischenüberschrift:
Im Baugebiet Mitte-West entstehen mehrere Gebäudekomplexe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Von oben sieht das Baugebiet " MitteWest" zwischen Ernst-Sievers-Straße und Lotter Straße fast aus wie eine einzige zusammenhängende Baustelle. Mit den fortschreitenden Arbeiten verändert sich das Bild im Viertel mit hoher Geschwindigkeit.
Während wenige Meter weiter Hunderte Arbeiter in Krach und Staub neuen Wohnraum aus dem Boden stampfen, kann sich Detlef Dependahl zurücklehnen zumindest was die Bauarbeiten angeht. Er ist Inhaber des Fahrradgeschäftes an der Augustenburger Straße, das sich in dem weißen, aus diesem Blickwinkel verschachtelt wirkenden Gebäude rechts der Bildmitte befindet. Es ist zwar schon lange dort ansässig, ist aber seit dem Abschluss des Anbaus vor etwa einem Jahr doppelt so groß wie vorher. " Wir haben hier im Mai 2012 den ersten Spatenstich gemacht", sagt Dependahl, im Juni nahmen er und seine Mitarbeiter die neuen Räume in Betrieb. Damals passierte rundherum nicht viel, sagt Dependahl, aber das hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert.
Gärten geplant
Aus dem Fenster seines Büros blickt man frontal auf die Fassade des Gebäudes gegenüber, im Moment noch roh und mit Baugerüst versehen. Dependahl erzählt, er werde öfter darauf angesprochen, dass man das gesamte Gelände " völlig zubaue"; aber da macht er sich keine Sorgen. Schließlich werden zwischen den Gebäuden nach Abschluss der Bauarbeiten auch diverse Gärten entstehen; die Augustenburger Straße werde noch ausgebaut – " bis hoch zur Gellertstraße mit Parkbuchten, Fahrradbügeln, Laternen und Grünanlagen". Er ist überzeugt davon, dass das Projekt MitteWest für die Lotter Straße und letztlich für die ganze Stadt ein Gewinn ist.
Nicht ganz so rund läuft es beim " Stadtpalais" an der Ecke Am Kirchenkamp/ Ernst-Sievers-Straße dem hellen Eckgebäude links vom Park am rechten Bildrand. Viele der Klingelschilder sind noch namenlos, dabei bietet das Gebäude des Architekten Christian Kolde durchaus einen angenehmen Anblick. Architektonisch angelehnt an den Baustil der Gründerzeit, fügt es sich optisch perfekt in die Gegend ein. Es ist mit dem angrenzenden älteren Haus baulich verbunden, der Übergang wirkt nahtlos. Dass trotzdem noch viele der schicken, barrierefreien Eigentumswohnungen mit hohen Decken leer stehen, dürfte unter anderem sicher auch an den Preisen liegen: Bis zu 4000 Euro pro Quadratmeter kostet der Wohnraum im Stadtpalais. Die neuen Straßen im Viertel heißen Borkumweg und Baltrumweg, sie verbinden die Ernst-Sievers-Straße (unten) und die Augustenburger Straße in Nord-Süd-Richtung. Bis vor Kurzem waren sie auch vor Ort noch kaum zu erkennen, mittlerweile haben sie aber an Kontur gewonnen. Im Bild zu sehen ist der Baltrumweg (zwischen den großen Sandhaufen) knapp unterhalb der Mitte, der Borkumweg verläuft parallel dazu links.
Wer sich einen Eindruck davon verschaffen möchte, wie Mitte-West aussieht, wenn es fertig ist, kann sich zum Infopavillon von Investor Hochtief an der Lotter Straße begeben, wo ein Modell des bebauten Areals ausliegt. Ein Glück: Die Bäume, die im echten Leben noch fehlen, sind eingeplant.
Dieses Motiv ist in der Geschäftsstelle von NOZ Medien an der Großen Straße in Osnabrück erhältlich. Ein Abzug (20 x 30 cm) kostet 14 Euro, das Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.
Bildtexte:
Vom Busdepot der Stadtwerke ist nichts mehr zu sehen, die ehemalige Chemiefabrik Hagedorn wird bewohnbar gemacht. Das L-förmige Fabrikgebäude liegt an der Lotter Straße, die in der oberen Bildhälfte in West-Ost-Richtung verläuft, parallel dazu weiter unten die Augustenburger Straße, am rechten Bildrand Am Kirchenkamp und der Park am Carl-Hermann-Gosling-Platz.
Vom nagelneuen Baltrumweg hat man freie Sicht auf die Rückseite des " Stadtpalais" an der Straße Am Kirchenkamp.
Der Park am Carl-Hermann-Gosling-Platz (ein Teil davon ist im Luftbild am rechten Bildrand zu erkennen) soll " gestalterisch und funktional" entwickelt und aufgewertet werden.
Foto:
Gert Westdörp, Markus Strothmann
Autor:
Markus Strothmann


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