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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
DBU: Klimawandel bereits hier spürbar
Zwischenüberschrift:
Mehr Nachhaltigkeit in Firmen angemahnt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Heinrich Bottermann, hat an die Firmen der Region appelliert, sich stärker mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen und Nachhaltigkeit als " wesentlichen Grundbaustein ihrer Unternehmenskultur" zu etablieren. Daran herrsche noch Mangel, sagte Bottermann beim " Mittagsgespräch" der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK).
Der DBU zufolge wirkt sich der Klimawandel bereits jetzt in Deutschland aus. Bottermann nannte als Anzeichen einen Temperaturanstieg in Metropolen und eine Zunahme besonders starker Regenfälle, verbunden mit Überschwemmungen und häufigeren Erdabbrüchen in Hanglagen.
Handlungsmöglichkeit für Unternehmen sieht der DBU-Generalsekretär vor allem bei der Verringerung ihres Energie- und Rohstoffverbrauchs. Das Einsparen von Energie biete verglichen mit der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien das größte Potenzial.
Ziel der Bundesregierung ist es, den Primärenergieverbrauch in Deutschland bis 2020 um 20 Prozent zu senken. " Viele Unternehmen, die ich kennengelernt habe, beziffern ihr Einsparpotenzial auf 30 Prozent", sagte Bottermann während der IHK-Veranstaltung in Osnabrück. Er warnte jedoch vor dem sogenannten Rebound-Effekt. Dieser bezeichnet die Steigerung des Energieverbrauchs durch Investitionen in zusätzliche Technik, nachdem Unternehmen ihren bestehenden Maschinenpark effizienter gemacht haben.
Eine wirtschaftsrelevante Ressource, die Bottermann ein besonderes Anliegen ist, ist die Fläche. Er rief dazu auf, Entscheidungen zur Bebauung landwirtschaftlicher oder naturbelassener Flächen stets eine " Unerlässlichkeitsprüfung" voranzustellen. Verdichtendes Bauen auf bestehender Fläche solle stets Vorrang haben. Das gelte auch für eine Region, in der Fläche lange nicht als knappes Gut wahrgenommen worden sei.
Autor:
Christian Schaudwet


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