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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Reihenhäuser und Gärten zum Wohlfühlen
Zwischenüberschrift:
Baugebiet Grieseling in Hellern: Gute Entwicklung nach Startschwierigkeiten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Noch 2007 ließ die Nachfrage nach Grundstücken im Helleraner Baugebiet Grieseling zu wünschen übrig; zwei Jahre nach der Freigabe waren nur 10 von insgesamt 75 Einheiten vermarktet. Überangebot an Bauplätzen, Wegfall der Eigenheimzulage, zu hohe Zinsen für die Erbpacht das geringe Käuferinteresse hatte verschiedene Gründe.
Bei den Evangelischen Stiftungen Osnabrück, Hauptanbieter von Bauland im Grieseling, zeigte man sich damals trotz der Startschwierigkeiten optimistisch. Offenbar zu Recht: Heute ist fast die gesamte Fläche bebaut mit Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern. Die Siedlung wirkt zwar stellenweise etwas zusammengewürfelt, weil sehr verschiedene Gebäude auf relativ kleinem Raum stehen, ist aber dafür im Detail umso sorgfältiger gestaltet: Viele gepflegte Gärten, Mauern aus Natursteinen und Blumenbeete prägen das Bild; die Lage am Südhang trägt maßgeblich bei zum charakteristischen Profil des Wohngebiets.
Ideal für Familien
Viele Straßenkreide-Malereien und Spielgeräte in den Gärten deuten auf viele Familien mit Kindern hin. Eine Anwohnerin bestätigt den Verdacht und liefert eine mögliche Erklärung gleich mit: Reichlich Platz zum Spielen und wenig motorisierter Verkehr seien eben optimale Bedingungen für den Nachwuchs.
In diesem Punkt ist die Wahrnehmung aber nicht überall die gleiche. " Hier ist ein ganz schöner Durchgangsverkehr", sagt etwa Steven Young, der mit seiner Frau Marina seit zwei Jahren hier lebt. Viele Bewohner der älteren Siedlungen, unten und ansatzweise oben im Bild zu sehen, müssen täglich durch, und an die vorgeschriebenen sieben Kilometer pro Stunde im verkehrsberuhigten Bereich halte sich eben nicht jeder zu einhundert Prozent. Insgesamt gefällt den Youngs ihr Wohnort aber sehr gut; seit ihrem Einzug sei rundherum viel passiert. Von den anfänglichen Schwierigkeiten bei der Vermarktung haben sie nur gehört. " Die Zinsen für die Erbpacht sollen früher höher gewesen sein", sagt Marina Young; später sei das Gegenteil der Fall gewesen.
2008 beschwerten sich einige Anwohner auf dem Bürgerforum Hellern über Lärmbelästigung durch die nahe A 30, die oberhalb des Wohngebiets verläuft. Das Problem scheint sich mittlerweile erledigt zu haben: " Ich kenne keinen, der sich darüber beschwert hat", sagt Steven Young.
Andreas Wiesing richtet gerade seinen Garten her. Er wohnt erst seit zwei Monaten mit Frau und einjährigem Sohn in einem Reihenhaus am Rekershof, der gebogenen Straße rechts oben im Bild, die scharf nach links abknickt. Auch hier, deutlich näher an der Autobahn, hält sich der Lärm offenbar in Grenzen; die Flugzeuge aus Atter und der nahe Kurt-Schumacher-Damm seien da noch eher zu hören, sagt Wiesing, aber auch diese Geräuschquellen empfinde er nicht als störend. Eine andere Anwohnerin unterstellt dem Ostwind, eventuelle Belästigungen zu begünstigen, indem er den Verkehrslärm herübertrage sie persönlich habe aber ebenfalls nichts zu beanstanden. Im Gegenteil, ihre Bilanz: " Es lässt sich hier sehr schön wohnen."
Dieses Motiv ist in der Geschäftsstelle von NOZ Medien an der Großen Straße in Osnabrück erhältlich. Ein Abzug (20 x 30 cm) kostet 14 Euro, das Format 40 x 60 cm 26, 50 Euro.
Bildtexte:
Nordwestlich der Lengericher Landstraße (oben rechts im Bild) liegt das Baugebiet Grieseling mit seinen markanten Reihenhäusern.
Viele gepflegte Gärten charakterisieren das Wohngebiet nahe der Lengericher Landstraße im Westen von Osnabrück.
Andresas Wiesing wohnt seit zwei Monaten mit seiner Familie in Hellern.
Foto:
Gert Westdörp, Markus Strothmann
Autor:
Markus Strothmann


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