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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stromnetzausbau: IHK gegen Erdkabel
Zwischenüberschrift:
"Kontroverse gefährdet Energiewende"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist der Meinung, dass eine Debatte über Erdverkabelung beim Stromnetzausbau " den Zeitplan für die Energiewende" gefährde. Das schrieb Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim, dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer (SPD). Der hatte am Mittwoch die Hochspannungsleitungen in Osnabrück-Voxtrup und Melle-Wellingholzhausen besucht, die von 220 auf 380 Kilovolt hochgerüstet werden sollen. Beckmeyer wollte sich ein Bild von den Betroffenheiten vor Ort machen.
Überall entlang der Hochspannungstrasse " 16" von Osnabrück-Lüstringen nach Gütersloh und entlang der Trasse " 18" zwischen Lüstringen und Westerkappeln haben sich Bürgerinitiativen gegründet, die die Option auf Erdverkabelung fordern zumindest dort, wo die Mindestabstände der Hochspannungsleitungen zu Wohnhäusern nicht eingehalten werden können. Etliche Kommunen, etwa die Städte Melle und Osnabrück, haben die Bürger unterstützende Resolutionen verabschiedet, und die CDU/ FDP/ UWG-Gruppe im Kreistag spricht sich für ein gemeinsames Aktionsbündnis aus.
Glaubwürdigkeit belastet
" Ratsresolutionen, die unerfüllbare Anwohnerwünsche aufgreifen, sich aber weder rechtlich noch technisch umsetzen lassen, belasten [...] die Glaubwürdigkeit der ehrenamtlichen Kommunalpolitik", schreibt IHK-Chef Graf weiter.
Staatssekretär Beckmeyer dämpfte bei seinem Besuch die Hoffnung der Bürger auf Erdkabel. " Sie sind nicht die einzigen Menschen in der Republik", sagte er. Die zügige Umsetzung der Energiewende zum Wohle ganz Deutschlands habe Vorrang.
Autor:
sdo


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