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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wo war dieses stattliche Wohnhaus?
Zwischenüberschrift:
Schulgeschichten und die Firma Prenzler
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein stattliches Mehrfamilienhaus ist auf dem neuen unbekannten Foto abgebildet, einer Ansichtskarte aus der Sammlung von Dieter Mehring. Die Karte wurde vor fast genau 100 Jahren, am 22. August 1914, abgeschickt. Mehr ist leider nicht bekannt.
Wissen Sie, wo das Haus stand? Haben Sie dort gewohnt? Steht das Haus vielleicht heute noch? Wir sind gespannt auf Ihre Hinweise.
Zu dem Klassenfoto der evangelischen Bekenntnisschule am Herrenteichswall, nach dem wir vor zwei Wochen fragten, haben sich noch einige Schüler gemeldet. Hans-Heinrich Pentermann erinnert sich, dass die Klasse nur zwei Jahre zusammen war. Dann wurde an der Bramscher Straße eine eigene Schule für die Kinder vom Sonnenhügel eröffnet. Leider ist Hans-Heinrich Pentermann selbst nicht auf dem Foto. Als die Aufnahme gemacht wurde, war er zur Erholung auf der Insel Borkum. Dort wohnt seit einigen Jahren ein anderer ehemaliger Mitschüler, Jürgen Ross. Er denkt gern an seine Schulzeit zurück, besonders an den " super Klassenlehrer" der letzten vier Jahre.
Auch Karl-Hermann Hollmann gehörte zu der Klasse. Eine Lehrerin, Frau von Lambsdorff, war " eine einmalige Pädagogin", erzählt Hollmann. Sie war sehr verständnisvoll und achtete auf ihre Schüler. Als Karl-Hermann Hollmann einmal beim Abschreiben von der Tafel viele Fehler gemacht hatte, sprach sie mit seinem Vater und riet ihm, mit seinem Sohn einen Augenarzt aufzusuchen. Als Hollmann dann eine Brille bekam, wurden auch seine Schulleistungen besser.
Auch an die Firma Prenzler, die wir in der letzten Woche vorgestellt haben, erinnern sich noch einige Leser. Edith Nitsche erzählt, dass sie ihrem Bruder, Heinz Ortgies, der das Handwerk des Kupferschmieds bei Prenzler lernte, oft das Mittagessen in einem Henkelmann brachte. Damals, Anfang der 50er-Jahre, war die Werkstatt in einem lang gestreckten Gebäude an der Hakenstraße, gegenüber der Gaststätte " Poggenkeller". Edith Nitsche erinnert sich an ein sehr sozial eingestelltes Unternehmen und den großen Zusammenhalt der Mitarbeiter.
Auch der Bruder von Klaus Weiß, Hans Weiß, hat bei Prenzler das Handwerk des Kupferschmieds gelernt. Klaus Weiß erzählt, dass die Firma Mitte der 60er-Jahre in den Fledder an die Pferdestraße gezogen ist. Heute befindet sich dort die Firma Alfred Krebs.
Alfons Vogt erinnert sich an ein Gebäude mit dem Schild " Kupferschmiedemeister Prenzler" an der Johannisstraße, in der Nähe vom Johannistorwall. Auf seinem Schulweg kam er dort oft vorbei. Gibt es eine Beziehung zwischen Prenzler an der Hakenstraße und Prenzler an der Johannisstraße?
Bildtexte:
Erinnerungen an die Schulzeit: eine Klasse der evangelischen Bekenntnisschule 1948.
Ein unbekanntes Haus auf einer Ansichtskarte. die 1910 verschickt wurde. Die aufwendige Gestaltung deutet auf ein edleres Viertel hin.
Foto:
Sammlung Horst Hinrichs
Ansichtskarte aus der Sammlung Dieter Mehring aus Moers
Autor:
r.


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