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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Klima schützen und Geld sparen
 
Was tun Bürger aktiv für die Energiewende?
Zwischenüberschrift:
Der Landkreis Osnabrück veröffentlicht das Klimasparbuch 2014
 
Eine Umfrage zum Thema in der Osnabrücker Innenstadt
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Zur Energiewende kann jetzt jeder etwas beitragen. Denn die Klimainitiative des Landkreises Osnabrück gibt eine Anleitung dazu. Sie hat das Klimasparbuch Osnabrücker Land 2014 herausgegeben. Auf 73 Seiten informiert dieser kompakte Ratgeber über Maßnahmen, mit denen jeder Energie sparen, CO 2 reduzieren und zudem den Geldbeutel schonen kann.
Wer sich schon immer mal Gedanken gemacht hat, wie er sich aktiv an der Energiewende beteiligen kann, ist mit dem Klimasparbuch Osnabrücker Land 2014 gut ausgestattet. Denn hier erhält der Leser Tipps für den Alltag.
In fünf Kapiteln informiert der kompakte Ratgeber über die Themen Klimabewusstsein und Ernährung, Konsum, Mobilität, Wohnen und Bauen. Hinzu kommt eine Übersicht der zehn wirkungsvollsten Klimatipps. Wie beispielsweise der Wechsel zu einem Ökostromtarif einfach und schnell gelingt.
Der Ratgeber hilft auch, im Alltag Geld zu sparen. Verbraucher können beispielsweise durch eine bessere Isolierung der Wohnung oder des Hauses Heizkosten reduzieren. Außerdem spart das Austauschen von Glühbirnen gegen Energiesparlampen Stromkosten.
Auch den klimaschädlichen CO 2 - Ausstoß kann der Verbraucher reduzieren. Sparen kann er zum Beispiel bei seinem Auto. Beim Kauf eines Neuwagens lohnt sich ein Blick auf den CO 2 - Ausstoß, um die Umwelt zu schonen. Ein Verbrauch von fünf statt acht Litern beispielsweise spart bei jährlich 7000 Kilometern Fahrstrecke 240 Kilogramm CO 2 und etwa 635 Euro.
Besser noch ist der Umstieg auf ein Elektroauto. Dies spart nicht nur 200 Kilogramm CO 2 an 220 Tagen mit jeweils 14 gefahrenen Kilometern, sondern auch rund 200 Euro.
Weiter geht das Einsparen in der heimischen Küche, denn auch hier kann der CO 2 - Ausstoß reduziert werden. Neben bekannten Tipps, wie dem Nutzen von Restwärme oder dem Verwenden von Topfdeckeln zeigt der Ratgeber Energiespar-Qualitäten des Wasserkochers. Wer ein Jahr lang täglich anderthalb Liter Wasser mit dem Wasserkocher, anstatt mit dem Herd erhitzt, spart 120 Kilogramm Kohlenstoffdioxid und 40 Euro.
Gegen hohe Heizkosten durch verschieden intensiv laufende Heizungen schlägt das Klimasparbuch einen hydraulischen Abgleich vor. Dadurch wird jeder Heizkörper individuell eingestellt. Diesen Abgleich kann fast jeder Handwerker durchführen. Die Ersparnis liegt jährlich bei etwa 540 Kilogramm CO 2 und 120 Euro bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung.
Einfach und schnell umgesetzt ist auch das richtige Lüften. Um eine gute Luftqualität in der Heizsaison zu erhalten, ist regelmäßiges Stoßlüften wichtig. Gegenüber Dauerlüften bei gekippten Fenstern können 500 Kilogramm CO 2 und 140 Euro im Jahr eingespart werden.
Das Umsetzen dieser Ratschläge lohnt sich für Besitzer des Sparbuchs doppelt. Denn es enthält eine Sammlung von 50 Gutscheinen. Diese locken den Verbraucher, auf das Fahrrad umzusteigen, denn es gibt zehn Euro Rabatt auf eine Inspektion. So ist das Rad dann auch gleich frühlingsfit. Im Bio-Supermarkt bekommt der Kunde zehn Prozent Rabatt auf einen Einkauf oder kann das Stadtteilauto günstiger nutzen. " Klima schützen und Geld sparen", lautet das Motto des Sparbuchs. Gutscheingeber sind unter anderem die Stadtwerke, die Firma Bennwerk, die Kaminholz vertreibt, und der Meyerhof in Belm. Dort werden Bio-Produkte aus eigener Herstellung verkauft.
Vorreiter des Klimasparbuchs sind unter anderem Frankfurt und München. In München erschien es bereits 2010. Im Jahr 2011 folgten die Ratgeber für Bremen und Frankfurt. Neu ist die erweiterte Nutzung des Klimasparbuchs in einem Landkreis und nicht nur auf eine Stadt begrenzt. Im Oktober 2013 erschien das Klimasparbuch auch für das Emsland, den Kreis Lörrach und Rostock und Umgebung.
Der Ratgeber im Taschenformat wird durch das Projekt " Klimaschutz kommunizieren: Ökofairer Einkauf mit dem Klimasparbuch" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und stellt den Umweltschutz im Landkreis vor. Unter anderem werden Portale genannt, mit denen sich klimaschützende Sanierungsmaßnahmen, oder Fotovoltaikanlagen planen lassen. " Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen wir für Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz anspruchsvolle Ziele setzen und in Ballungszentren wie ländlichen Regionen umsetzen", sagt Franz-Georg Elpers, Pressesprecher der DBU.
Das Klimasparbuch überzeugt mit sinnvollen Gutscheinen und vielen Ratschlägen, die auch im Alltag umzusetzen sind. Leicht verständliche Symbole markieren, wo gespart werden kann und Verweise unter den Umwelttipps zeigen, für welchen Ratschlag ein Gutschein zur Verfügung steht.
Nachteil ist jedoch das etwas kurze und wenig aussagekräftige Inhaltsverzeichnis.
Fazit: Das Klimasparbuch ist ein nützlicher Alltagshelfer, der ungeahnte Tricks und Kniffe zeigt, um unkompliziert nach und nach den Alltag klimafreundlicher zu gestalten.
Das Klimasparbuch ist für 4, 95 Euro im Buchhandel, beim Landkreis Osnabrück, seinen Gemeinden sowie bei der Stadt Osnabrück und den Gutscheinpartnern erhältlich. Mehr Informationen gibt es auf www.landkreis-osnabrueck.de oder bei Inga Lehm kuhl vom Landkreis Osnabrück, Telefon 05 41/ 5 01 48 15. Die Gutscheine können bis Ende 2014 eingelöst werden.
Bildtexte:
Einen Gutschein gibt es auch für das Osnabrücker " Stadtteilauto".
Ein Deckel auf dem Kochtopf spart Energie. Noch besser: Wasserkocher sind effizienter als Herdplatten.
Heizkörper sollte man am besten individuell einstellen.
Das Klimasparbuch Osnabrücker Land 2014 gibt zahlreiche Tipps zum Energiesparen, die auch den Geldbeutel schonen.
Fotos:
Jörn Martens, dpa, Michael Gründel

Klasse!- Projekt

Wie spart man Strom und dabei auch noch Geld? Wie gelingt der Wechsel zu einem Ökostromtarif, und was sind die Vorteile eines Elektroautos?

Diesen Fragen sind unsere Nachwuchsjournalisten auf den Grund gegangen, und dabei haben sie das Klima-Sparbuch unter die Lupe genommen. Außerdem haben sie die Osnabrücker gefragt, was sie aktiv zur Energiewende beisteuern. Die Rezension über das Buch und die Umfrage in der Innenstadt lesen Sie hier auf unsere Klasse!- Seite.

Kurz notiert
Selbst Reporter werden
Osnabrück. Auf unseren Klasse!- Seiten schreiben Jungredakteure die Artikel. Denn sie sind Teil des Klasse!- Projekts. Sie schreiben ihre Texte entweder im Unterricht oder sind Mitglied der Jugendredaktion. Bei der Themenauswahl helfen Redakteure der Neuen Osnabrücker Zeitung. Wer zwischen 15 und 20 Jahre alt ist und Lust auf das Schreiben hat kann sich bei Redakteurin Kathrin Pohlmann unter k.pohlmann@ noz.de oder Tel. 05 41/ 31 06 85 melden.

Sorry

Auf unserer letzten Klasse!- Seite mit dem Titel " Abc zur Energiewende" haben sich leider Fehlerteufel eingeschlichen. Braunkohle wird nicht in " Tagebauten", sondern im Tagebau gefördert. Sie kommt auch nicht im Ruhrgebiet vor, man findet sie unter anderem im rheinischen Gebiet zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach und im Lausitzer Revier. Außerdem wird mit einer Solaranlage die Strahlung der Sonne in nutzbare Wärme umgewandelt, um etwa Wasser zu erhitzen. Eine Fotovoltaikanlage dagegen erzeugt Strom aus Sonnenergie.

Osnabrück. Was machen eigentlich die Osnabrücker aktiv für den Klimaschutz? Schüler der Schreibwerkstatt der Neuen OZ haben mal bei ihnen nachgefragt. Was tun Sie aktiv für die Energiewende? In der Innenstadt Osnabrücks äußerten sich einige Passanten zu dieser Frage. Die meisten der Befragten versuchen, im Alltag ihren privaten Energieverbrauch zu regulieren und durch Sparmaßnahmen im Kleinen an der Energiewende mitzuwirken. Von Energiesparlampen über Stoßlüften bis zur Dämmung von Häusern ist alles dabei das tun die Osnabrücker:
" Ich habe fast ausschließlich energiesparende Geräte im Haushalt", sagt Sandra Duarte und nennt das als Beitrag zur Energiewende. " Ich wäre auch bereit, mehr Geld für Strom zu bezahlen, sofern es sich dabei nicht um Atomstrom handelt." Außerdem versuche sie, ihre Familie zu animieren, Strom effektiv zu nutzen und Energie zu sparen. Elisabeth Brunsmann ist auch aktiv: " Wir haben seit 2011 eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach", berichtet die 46-Jährige. " Beim Einkauf achte ich darauf, Energiesparlampen auszuwählen." Die normalen Glühlampen benutze sie aber auch weiterhin.
Der 18-jährigen Osnabrückerin Sofia Levig ist es wichtig, im Alltag Strom zu sparen. " Ich mache das Licht aus, wenn ich aus dem Zimmer gehe. Ich mache auch die Kellertür zu und drehe die Heizung runter", erzählt sie.
Azize Turmali (42): " Wir versuchen, Strom zu sparen", sagt die Osnabrückerin, die Fahrrad fährt, soviel sie kann. Auch im Haushalt achtet sie auf einen geringen Energieverbrauch, wie zum Beispiel beim Backen und bei dem Gebrauch der Waschmaschine. " Ich benutze nur einmal in der Woche die Waschmaschine", erzählt die 42-Jährige. Außerdem gebe es im ganzen Haus nur noch Energiesparlampen.
Das Ehepaar Kunkel aus Haselünne hat eine andere Vorgehensweise bei der Energiewende. " Wir haben alle Glühlampen gegen LED-Lampen ausgetauscht", sagt das Paar. Auch beim Kochen tragen sie ihren Teil zu der Energiereform bei. Sie kochen jetzt weniger und haben ein energiesparendes Bügeleisen und einen Hybridstaubsauger.
Thomas Müller (49): " Ich habe mein Haus gedämmt und damit den Gasverbrauch um die Hälfte reduziert." Er benutze zwar Energiesparlampen, sei aber noch nicht zufrieden mit deren Leistung, da sie noch nicht ausgereift seien. " Ich benutze keinen Ökostrom, denn ich habe keine Lust, den Strom der Zahnarztpraxis von nebenan zu subventionieren." Der Mann aus Hamm findet, dass herkömmliche Energiequellen auch ihren Zweck erfüllen. Torben Seelinger hat auf dem Dach seines Hauses Solarzellen angebracht. Der 30-Jährige aus Alfhausen heizt neben der normalen Heizung auch mit dem Kamin und versucht das Licht nicht unnötig zu verschwenden und dauernd brennen zu lassen. Anna-Katharina aus Basel fährt Zug und lässt das Auto lieber stehen: " Ich habe die Bahncard 50". Außerdem bezieht sie grünen Strom. Die 19-Jährige denkt auch beim Heizen an die Umwelt und stellt so oft wie möglich die Heizung aus. Auch das Licht ist kein Dauerbrenner: " Ich schalte das Licht so häufig wie möglich aus."
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Wirklich witzig: Mit manchen Antworten hatten Max Hansen und Hanna Lindemann nicht gerechnet.
Welcher Vorspann macht Lust aufs Lesen? Die Schüler schreiben, löschen, schreiben löschen, schreiben bis am Ende der Vorspann steht.
Foto:
Anne Spielmeyer
Autor:
Annalena Lange, Mariam Ajinch, Max Hansen, Hanna Lindemann


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