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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Mehr Tempo bei Energiewende gefordert
Zwischenüberschrift:
Rund 30 000 Menschen demonstrieren in acht Städten für schnelleren Atomausstieg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hannover. Rund 30 000 Menschen haben am Samstag mit Demonstrationen in acht deutschen Städten mehr Tempo bei der Energiewende und beim Atomausstieg gefordert. Bei den Kundgebungen kritisierten Redner insbesondere die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), den Ausbau erneuerbarer Energien zu deckeln und die Einspeisevergütungen für Strom aus Wind und Sonne zu beschränken.
Zu den Protestaktionen in Hannover, Kiel, Potsdam, Düsseldorf, München, Freiburg, Mainz und Wiesbaden hatten Umweltverbände, Bürgerinitiativen und Ökostrom-Anbieter aufgerufen. Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll Anfang April vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Für den 10. Mai kündigten die Verbände eine weitere Großdemo in Berlin an.
Der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, forderte die Ministerpräsidenten der Länder bei der Kundgebung in Wiesbaden auf, jeden Versuch der Bundesregierung, den Ausbau erneuerbarer Energien einzuschränken, klar und deutlich zurückzuweisen. " Wenn die Politik den Willen einer Mehrheit der Bundesbürger umsetzen will, dann muss sie ein Abwürgen der Energiewende auf jeden Fall verhindern", unterstrich Weiger. Der Bundesvorsitzende der Naturfreunde, Michael Müller, beklagte in Düsseldorf, die Bundesregierung wolle noch vor Ostern das EEG weiter einschränken. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn, die auch Mitglied im NRW-Landesvorstand der Partei ist, nannte Gabriels Energiepolitik einen " Trümmerhaufen".
In Hannover zogen nach Polizeiangaben mehr als 5000 Menschen durch die Innenstadt und zum Landtag. In dem Zug rollten auch rund 40 Traktoren mit, die größtenteils aus der Region um Gorleben gekommen waren. Bei der Kundgebung kritisierte Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation " ausgestrahlt", die Energiewende solle ausgebremst werden, während neun AKW und viele Kohlekraftwerke weiterliefen.
Bildtext:
Aktivisten demonstrieren mit einer großen Puppe, die Sigmar Gabriel darstellt, vor dem Hamburger Rathaus.
Foto:
dpa
Autor:
epd


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