User Online: 2 | Timeout: 08:14Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Aus Gärten werden Bauplätze
Zwischenüberschrift:
Stadt schafft Raum für das Bauen in zweiter Reihe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt schafft weitere Möglichkeiten zum Bauen in zweiter Reihe. Sechs Bebauungspläne liegen ab heute öffentlich aus, in denen Gärten zu Bauplätzen werden sollen.
Voxtrup, Meller Landstraße. Die CDU Voxtrup hatte im vergangenen Jahr den Vorschlag eingebracht, auf diesem zentralen Eckgrundstück an der Ecke Meller Landstraße/ Am Werksberg Seniorenwohnungen zu errichten, für die es in Voxtrup Bedarf gebe. Ein Problem ist die 110-kV-Stromleitung, die die Fläche im nordöstlichen Teil überspannt. Der Betreiber, die RWE-Tochter Amprion, will eine neue Höchstspannungsleitung östlich von Voxtrup bauen. Damit würde die derzeitige Leitung überflüssig. Wann die Trasse aufgegeben werden könne, stehe aber nicht fest, so die Bauverwaltung. Eingeengt wird die überbaubare Fläche auch von einem schützenswerten Baumbestand entlang der Meller Landstraße. Das Grundstück ist 4250 Quadratmeter groß und in städtischem Besitz. Die Stadt leitet jetzt die Bebauungsplanänderung ein, um die " grundsätzliche städtebauliche Zielsetzung" für dieses Grundstück festzuhalten und in die Tat umsetzen zu können, sobald die Stromtrasse verschwunden ist.
Nahne, Paradiesweg. Auch hier bietet der Abbau einer Stromleitung dem Eigentümer eines 1400 Quadratmeter großen Eckgrundstücks Entfaltungsmöglichkeiten. Vor zehn Jahren wurde die Freileitung abgebaut.
Hellern, Große Schulstraße. Großen Raum zur Nachverdichtung bietet das Quartier an der Großen Schulstraße, Goldbreede, Lengericher Landstraße in Hellern. Der Stadt liegt nach Angaben der Bauverwaltung ein Schreiben einiger Anlieger vor, die den hinteren Bereich ihrer lang gestreckten Grundstücke bebauen wollen. Eine " moderate bauliche Ergänzung" sei städtebaulich vertretbar, meint die Bauverwaltung. Die Erschließung soll jeweils über die Vordergrundstücke erfolgen.
Sonnenhügel, An der Wakhege. Mitten in der Stadt und doch im Grünen: Die Lage dieser potenziellen Baufläche am Gertrudenberg ist hoch attraktiv. In dem Quartier südlich der Moorlandstraße sind seit 1989 immer mehr der sehr tiefen Grundstücke nachträglich bebaut worden. Das aktuelle Verfahren betrifft drei Areale, auf denen frei stehende eingeschossige Wohnhäuser entstehen sollen. Die Anbindung ist über die Moorlandstraße geplant.
Haste, Kloster St. Angela. Im Innern des Quartiers an der Bramstraße sollen die planungsrechtlichen Grundlagen zum Bau eines Wohnhauses geschaffen werden. Die Zufahrt wird über das Vordergrundstück Bramstraße 16 angelegt.
Westerberg, Zum Schlehenbusch. Auf dem gut 1000 Quadratmeter großen Grundstück soll ein zweites Haus entstehen.
Dodesheide, Ellerstraße. Zwei tiefe Grundstücke sollen im hinteren Teil bebaut werden.
Auslegung: bis 7. Februar, Fachbereich Städtebau, Dominikanerkloster, Hasemauer 1, 1. Obergeschoss. 9 bis 17 Uhr, freitags 9 bis 13 Uhr. Telefon: 323 25 99, Internet: www.osnabrueck.de

Bildtexte:
Voxtrup, Meller Landstraße. Hier sollen Seniorenwohnungen entstehen.
Kloster St. Angela, Haste.
Wakhege, Sonnenhügel.
Goldbreede, Hellern.
Foto:
Jessica Gehring
Autor:
Wilfried Hinrichs


Anfang der Liste Ende der Liste