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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Bürgerinitiative sucht den Dialog mit Amprion
Zwischenüberschrift:
Gespräch mit Bürgermeistern der betroffenen Kommunen – Erdverkabelung bleibt das Ziel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hilter/ Melle. In ihrem Bemühen, beim geplanten Neubau einer 380-kV-Leitung durch den Netzbereiber Amprion für die Bürger eine optimale Lösung zu finden, bleibt die Bürgerinitiative " Keine 380-kV-Leitung am Teuto" konsequent am Ball. Das erklärte Initiativensprecher Frank Vornholt nach mehreren Gesprächen mit Bürgermeistern aus der Region und einem Meinungsaustausch mit Jörg Weber, Pressesprecher der Firma Amprion.
" Insgesamt ist das Osnabrücker Land vom geplanten Netzausbau massiv betroffen. Dies ist den politischen Vertretern in unserer Region auch bewusst. Ich bin mir daher auch sicher, dass wir in gegenseitiger Unterstützung auch einiges verändern und bewegen können", betonte Frank Vornholt, nachdem er tags zuvor Gespräche mit den Bürgermeistern Guido Halfter (Bissendorf) und Marc Schewski (Hilter) geführt hatte.
Ziel der Gespräche war die Auswertung der Konferenz mit Lorenz Jarass und das sich daraus ergebende weitere Vorgehen. Demnach sei vereinbart worden, dass es nun im Kreis der Bürgermeister entlang der geplanten Trasse weitere Gespräche geben solle. Einigkeit herrsche in dem Punkt, dass man gemeinsam und nicht gegeneinander vorgehen wolle.
In einer angenehmen Atmosphäre sei auch die Zusammenkunft mit Amprion-Vertreter Jörg Weber verlaufen, resümierte der Initiativensprecher. Neben dem persönlichen Kennenlernen hätten dabei der Austausch der Sachargumente und Problemstellungen im Vordergrund gestanden.
Mensch und Natur
Thema sei unter anderem das für die niedersächsische Seite vorgesehene Raumordnungsverfahren gewesen. Ein Termin, wann Amprion die dafür notwendigen Unterlagen bei der Regierungsvertretung Oldenburg einreicht, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Einleitung entsprechend auch nicht.
Einvernehmen bestand darin, dass das Konfliktpotenzial zu den Schutzgütern Mensch und Natur mit über 90 Prozent auf der heimischen Strecke unvergleichbar hoch ist. Selbst auf den bisherigen Pilotstrecken für eine Erdverkabelung liegt das Konfliktpotenzial deutlich niedriger. In dieser Kenntnis sei für die Zukunft ein enger Dialog vereinbart worden. Für konkrete Festlegungen und Entscheidungen sei es noch zu früh, so Vornholt.
Beiden Seiten sei ein sachlicher Dialog besonders wichtig. Durch den regelmäßigen Austausch sollen frühzeitig die Konfliktfelder aufgezeigt und an verträglichen Lösungen mitgearbeitet werden. Im Sinne der Sache wolle man aufeinander zugehen.
Bildtext:
Freileitungen, wohin das Auge schaut: Die Bürgerinitiative " Keine 380-kV-Leitung am Teuto" setzt sich für eine Erdverkabelung ein.
Foto:
Archiv/ dpa
Autor:
awe


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