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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Eine E-Kartbahn für das Nettebad
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch: Kritik von den Nachbarn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Um eine Rennbahn mit elektrisch betriebenen Karts ging es am Runden Tisch Dodesheide/ Sonnenhügel. Bäderchef Wolfgang Hermle stellte den Plan für eine Halle auf dem Gelände des Nettebads vor. Mehrere Nachbarn, die gegenüber der Vehrter Landstraße wohnen, zeigten sich nicht gerade begeistert einige schlugen vor, die Kartbahnhalle am Limberg zu bauen.
Doch genau das ist für Wolfgang Hermle keine annehmbare Option. Ihm gehe es um einen " Cross-Selling-Effekt", wie er sagte. Das heißt: Das Schwimmbad soll nicht länger das einzige Angebot der Stadtwerke auf dem Gelände bleiben, sondern außerdem Besucher anlocken, die sich auch für andere Freizeitangebote interessieren.
Neben dem Nettebad soll eines Tages eine Herberge entstehen für Sportler, die im Nettebad an Trainings lagern teilnehmen. Hermle sprach außerdem von einem " außerschulischen Lernort": Es sei möglich, das Bad etwa für den Physik-Unterricht zu nutzen. Der bisherige Parkplatz auf dem nördlichen Teil des Geländes soll verschwinden. Hermle sprach von Entsiegelung und Begrünung. Ein neuer Parkplatz soll direkt entlang der Vehrter Landstraße entstehen.
In einer Halle an der Ecke Vehrter Landstraße/ Im Haseesch soll die Elektro-Kartbahn untergebracht werden. Im Erdgeschoss soll außerdem der Laden öffnen, der bisher in einem Container untergebracht ist. Draußen wäre auch Platz für eine Kletterwand. Für das Obergeschoss sind drei Seminarräume geplant.
Hermle berichtete, es gebe in Deutschland bisher nur vier E-Kartbahnen. Er rechnet mit einem " rentablen Geschäftsmodell" für die Stadtwerke, von dem auch der Badbetrieb profitieren werde. Außerdem werde die Bahn dabei helfen, mehr Interesse für Elektroautos zu wecken. Grundsätzlich sei es für die Bäder wichtig, den Besuchern neue Attraktionen zu bieten.
Anwohner dagegen zeigten sich skeptisch. Einer äußerte seine Sorge über die künftige Wohnqualität: " Und was ist in fünf Jahren?" Hermle zeigte sich sicher, dass Besucher des Nettebades auch weiterhin nur einen geringen Beitrag zur Verkehrsbelastung auf der Vehrter Landstraße leisten würden. Dennoch wünschen sich Anwohner eine E-Kartbahn eher für den Limberg mit ei nem Bus-Shuttle-Betrieb zum Nettebad. Hans-Jürgen Flesner vom Bürgerverein Nord-Ost sprach außerdem von einem Flächenverbrauch im Stadtteil und dem gleichzeitigen Platzbedarf der beiden Haster Sportvereine. Doch Hermle geht es um das Nettebad: " Es ist meine Aufgabe, den Standort aufzuwerten."


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