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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Positives Fazit zu "Lernen vor Ort"
Zwischenüberschrift:
Projekt läuft aus – Bildungskongress in der Uni Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was wurde in den vergangenen fünf Jahren entwickelt? Welche Herausforderungen stehen an? Dies waren die Kernfragen, die im Mittelpunkt des Bildungskongresses in der Universität Osnabrück standen, zu dem Stadt und Landkreis Osnabrück eingeladen hatten. Anlass der Veranstaltung war das Programm " Lernen vor Ort", das nach fünf Jahren ausläuft, wie der Landkreis mitteilt.
" Die Ergebnisse können sich sehen lassen", stellten Landrat Michael Lübbersmann sowie Osnabrücks Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler in ihrem Rückblick fest. Einige der Beispiele, die sie nannten: Der Anteil der Krippenkinder steigt, es gibt mehr Ganztagsschulen, die Qualität der Schulabschlüsse ist gestiegen, und die Jugendarbeitslosenquote ist konstant niedrig.
Einen großen Beitrag zu einer zeitgemäßen Bildungslandschaft habe das Bildungsbüro geleistet, in dem jeder Bürger sich über passende Angebote informieren könne, betonte Jabs-Kiesler. Lübbersmann verwies auf die Bedeutung von regelmäßig erhobenen Daten, die eine zielgerichtete Steuerung von Bildung ermöglichten. "‚ Lernen vor Ort′ hat die Vernetzung der Akteure ganz wesentlich gefördert", resümierte zudem Michael Prior von der Friedel-und-Gisela-Bohnenkamp-Stiftung, die gemeinsam mit der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte den Bildungskongress unterstützt hatte.
Haben Stadt und Landkreis Osnabrück mit dem Ablauf von " Lernen vor Ort" nun die wesentlichen He rausforderungen in Sachen Bildung gemeistert? In der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Ziele regelmäßig überprüft werden müssen. Stadträtin Rita Maria Rzyski setzt dabei auf den Austausch aller Bildungsakteure und den aktiven Beitrag der Stiftungen. Drei Punkte stellte Lübbersmann heraus: Zuwanderer hätten geringere Bildungschancen, die Zahl der Wiederholer in den Schulen sei zu hoch, und zu vielen Menschen in Berufsschule, Ausbildung oder Studium gelinge nicht der anvisierte Abschluss.
Der Bildungskongress gab nun Beispiele, wie die verschiedenen Zielgruppen gefördert werden können. In dem von Martina Blasberg-Kuhnke geführten Expertengespräch ging es um die Familie (Stephanie Koopmann, Verein Unikate Osnabrück), um frühe Bildung (Sandra Kundt, Kita Kunterbunt Dissen), um schulische Bildung (Stefan Knoll, IGS Osnabrück-Eversburg) und um berufliche Bildung (Thomas Kohne, BBS Bersenbrück).
An welchen Stellschrauben außerdem noch gedreht werden kann, verdeutlichte Kai Maaz vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung. Der Wissenschaftler plädierte insbesondere für die Vielfalt des Bildungssystems, da auf diese Weise eine größere Durchlässigkeit gewährleistet sei.

Bildtext:
Bessere Bildungschancen: Mit diesem Thema beschäftigten sich auf dem Bildungskongress (von links) Uni-Vizepräsident Joachim Härtling, Moderatorin Martina Blasberg-Kuhnke, Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler, Landrat Michael Lübbersmann, Heike Siebert (Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte), Michael Prior (Friedel-und-Gisela-Bohnenkamp-Stiftung) sowie Kai Maaz (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung).
Foto:
Landkreis
Autor:
pm


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