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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Patricia Mersinger leitet Fachbereich Kultur
Zwischenüberschrift:
Bisherige Amtsinhaberin Dagmar von Kathen geht zum 1. November – "Osnabrück als dialogbereite Stadt"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mehr Teilhabe an Kultur: Mit diesem Ziel übernimmt Patricia Mersinger im Herbst 2014 die Leitung des Fachbereiches Kultur der Stadt Osnabrück.

" Kultur ist Ausdruck von Lebensstilen und der gemeinsamen Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern einer Stadt", sagte Patricia Mersinger auf Anfrage. Sie verstehe Kultur nicht als Konsum, sondern vor allem als Dialog, sagte Mersinger weiter. Als neue Leiterin des Fachbereiches Kultur stehe sie für " die moderne und dialogbereite Stadt". Patricia Mersinger hat seit 1992 das Thema Stadtentwicklung in der Stadt Osnabrück vorangebracht. Seit 2011 baute sie den Fachbereich Stadtentwicklung und Integration auf. Als neue Leiterin des Fachbereiches Kultur folgt sie auf Dagmar von Kathen, die zum 1. November 2014 in den Ruhestand geht.

Sie schätze in der Kulturarbeit vor allem den Mut, neue Formate zu erproben und Kultur an ungewohnte Orte zu bringen, sagte Mersinger im Gespräch weiter. Als Beispiele nannte sie den " Osnabrücker Samstag", ein Programm mit alternativen Kulturangeboten in der Osnabrücker Altstadt, die Kunstprojekte des Künstlers Jakob Bartnik und der Gruppe Natur sowie die Projektwoche " 24/ 7" in der Kunsthalle Osnabrück. " Da wäre ich am liebsten die ganze Woche einfach dabei geblieben", sagte Mersinger zu der Projektwoche, bei der im Juni das Ausstellungshaus rund um die Uhr für alle Projekte der Besucher geöffnet war. Mersinger betonte in diesem Zusammenhang, dass Kultur von Bürgern nicht einfach rezipiert, sondern auch aktiv mitgestaltet werden sollte.

" Kulturprozesse verlaufen immer anders. Das macht sie so erfrischend", so Mersinger weiter. Sie will ihre Erfahrungen, die sie in Projekten der Stadtentwicklung gesammelt hat, in die Kulturarbeit einbringen. Kultur trage wesentlich zur Stadtentwicklung bei, betonte Mersinger, die bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mannheim Projekte zu Fragen der Stadtentwicklung im Hinblick auf sogenannte weiche Standortfaktoren mitgestaltet hatte. Die gebürtige Mannheimerin Mersinger studierte Geografie und kam 1992 nach Osnabrück, um das damals beim Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries angesiedelte Referat für Stadtentwicklung zu übernehmen.

Im Lauf der Jahre baute sie diesen Arbeitsbereich immer weiter aus, betreute Expo-Projekte und Vorhaben zum Thema Piesberg. Mersinger: " Mich hat immer gereizt, perspektivisch über die Stadt nachzudenken." Dies gelte jetzt auch für das Thema Kultur.

Auf ihre ersten Projekte im neuen Fachbereich angesprochen, antwortet Patricia Mersinger: " Ich habe da einiges im Köpfchen." Bislang benennt sie nur ein konkretes Thema: Sie will mehr Menschen in die Osnabrücker Museen bringen, die Ausstellungshäuser für mehr Zielgruppen noch attraktiver machen. Dabei denkt sie an junge Menschen ebenso wie an Senioren, aber auch an Studierende, denen auch die Osnabrücker Friedenskultur nähergebracht werden müsse.

Patricia Mersinger sieht sich selbst als eifrige Nutzerin der Osnabrücker Kulturszene. " Ich fertige Kostüme für das Tanztheater von Erneste Junge", sagt Mersinger. Im Theater hat ihr zuletzt entsprechend die Tanzgala besonders gefallen. " Bislang bin ich aber keine typische Premierengängerin. Ich gehe immer so zu den Vorstellungen", sagt die Stadtplanerin und betont: " Ich bin eigentlich fast überall in der Kulturszene unterwegs."

Bildunterschrift: Schätzt an Kultur vor allem Lebendigkeit: Patricia Mersinger übernimmt die Leitung des Fachbereiches Kultur.

Foto: Gert Westdörp

Bildunterschrift: Ihr Anliegen ist Integration: Patricia Mersinger (dritte von links) präsentiert das Projekt " Willkommen in Osnabrück" mit Helen Nintemann, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Seda Rass-Turgut (Team Integration) und das Ehepaar Betül und Cemil Dinler (von links). Foto: Stadt Osnabrück
Autor:
Stefan Lüddemann


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