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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lieber Müllwagen als Freibad
Zwischenüberschrift:
Trotz Hitze viele Besucher beim Tag der offenen Tür des Osnabrücker Servicebetriebs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Große Fahrzeuge üben eine Faszination auf kleine Kinder aus. Das zeigte sich deutlich am Samstag beim Tag der offenen Tür des Osnabrücker Servicebetriebs. Über 1000 Besucher, darunter größtenteils Familien, hatten Spaß auf dem Betriebsgelände in der Hafenringstraße, wo Minibagger ausprobiert, der Fuhrpark besichtigt und im Müllwagen mitgefahren werden konnte. Informationsstände, ein buntes Show- und Musikprogramm und Schlemmer-Stationen rundeten das vielfältige Angebot ab.

Mit einem freundlichen Lächeln, mal auch einem Knicks oder Händeschütteln empfing Pantomime Pomorin die Gäste. " Wohin nun zuerst?", fragten sich viele und folgten dem Fingerzeig des Clowns. An rund 30 Aktionen konnte man auf dem Gelände des Servicebetriebs so einiges entdecken und ausprobieren. Am Baggerparcours erklärte Thomas Maag, Servicebetriebsmitarbeiter im Bereich Grünflächenunterhaltung, wie die Minibagger bedient werden.

Im Fahrerhaus sitzend, konnten Kinder in Begleitung eines Erwachsenen mit zwei Joysticks den Bagger schwenken, den Arm hoch- und runterfahren und die Schaufel greifen lassen. " Die Eltern haben dabei mindestens genauso viel Spaß wie ihre Sprösslinge", stellte Maag fest. Eine Ecke und drei Stände weiter drehte der dreijährige Benjamin mit Papa Rainer von Oppen aus Dissen gemütlich die Runde auf dem Rasenmäherparcours. Begeistert sprang er am Ende vom Gefährt, um Bruder Felix (6) zu erzählen, wie es war. " Benjamin liebt Baufahrzeuge, sein Spielzeugrepertoire sieht entsprechend aus, und den Müllmännern winkt er immer zu", berichtete seine Mutter Gabriele von Oppen.

So war trotz der heißen Temperaturen am Samstag für die Familie das Freibad keine wirkliche Alternative zum spannenden Angebot des Servicebetriebs. Auch Pascal (10) tummelte sich bei 34 Grad nicht im kühlen Nass, sondern probierte lieber Knöpfe am Müllwagen und am Plattenhebegerät aus. " Schließlich arbeitet mein Vater hier", verriet er über Dirk Hadderfeld, Mitarbeiter im Bereich Straßenunterhaltung, der den Besuchern das Hebegerät erklärte.

" Jeder Osnabrücker hat irgendetwas mit dem Servicebetrieb zu tun. Schon die erste Windel landet in der Tonne, die vom Betrieb geleert wird", sagte Stadtbaurat Frank Otte bei der Begrüßung, nachdem die Big Band der Angelaschule aufgespielt hatte. Zusammen mit Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler und weiteren Ratsmitgliedern drehte Otte eine Runde über das Areal und lauschte dabei den Ausführungen des Betriebsleiters Axel Raue. Auch andere interessierte Besucher bekamen beim Tag der offenen Tür Informationen über aktuelle Planungen von Grünanlagen und Spielplätzen, zur Straßenunterhaltung oder über die pädagogische Abfallberatung, die an Schulen aktiv ist.

Seit 2010 gibt es den Servicebetrieb Osnabrück in seiner heutigen Form. Damals wurden der Abfallwirtschaftsbetrieb, der Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe, Straßenreinigung und Bauhof vereint. An den Standorten Hafenringstraße, Klöcknerstraße und Recyclinghöfe sind insgesamt 450 Mitarbeiter beschäftigt. " Gut 80 Mitarbeiter helfen heute beim Tag der offenen Tür, den es in dieser Größe beim Servicebetrieb noch nicht gegeben hat", sagte der stellvertretende Betriebsleiter Detlef Schnier. Und schon kamen die nächsten Besucher auf ihn zu. Schnier und sein Team freuten sich über das rege Interesse an der Arbeit des Servicebetriebs. Das Veranstaltungsprogramm planten sie in den letzten vier Monaten.

Bildtext:
Faszination Bagger: Nicht nur kleine und große Männer stehen auf Baugeräte, auch die Damenwelt hat Spaß.

Foto:
Egmont Seiler
Autor:
Carolin Hlawatsch


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