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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sechs Millionen Euro für Neubau
 
DBU baut für sechs Millionen Euro
Zwischenüberschrift:
Umweltstiftung legt Grundstein für ihre Naturerbe-Gesellschaft
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Der Bau ist schon weit fortgeschritten, im Herbst soll Richtfest sein.
Osnabrück. Rund sechs Millionen Euro lässt sich die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) das dritte Gebäude auf ihrem Gelände an der Bornau kosten. Es soll ab Anfang nächsten Jahres die DBU Naturerbe GmbH beherbergen. Zur Grundsteinlegung war am gestrigen Montag Bonner Prominenz angereist: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) versenkte eine Kupferröhre, die unter anderem mit der Montagausgabe der Neuen OZ befüllt war, in einem schweren Betonklotz.

Die Naturerbe-Tochter der DBU verantwortet mittlerweile rund die Hälfte der insgesamt 125 000 Hektar des " Nationalen Naturerbes". Zentrale Aufgaben sind der Erhalt und die Pflege des nationalen Naturerbes, das sie in gutem Zustand an folgende Generationen übergeben will. Damit trägt sie dazu bei, offene Lebensräume mit seltenen Arten zu bewahren, Wälder möglichst ohne menschlichen Eingriff ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen sowie artenarme Forste zu naturnahen Wäldern und Feuchtgebiete sowie Gewässer ökologisch aufzuwerten oder zu erhalten.

Hendricks betonte, dass die Naturerbe-Tochter der DBU für fachliche, administrative und ökonomische Leistungsfähigkeit stehe. Mit dem Bau des Gebäudes und seiner Bestimmung werde deutlich, wie nah Umwelt und Bau miteinander verbunden seien.

Das energetisch vorbildliche Holzgebäude im Passivhausstandard mit einer Bruttogeschossfläche von 1800 Quadratmetern soll neben seiner Funktion als Verwaltungsgebäude der DBU-Tochter künftig auch die DBU-eigenen Ausstellungen beherbergen.

Auch Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bezog sich auf den Vorbildcharakter des Neubaus. " Wer heute eine Vorstellung davon bekommen möchte, wie morgen gebaut werde, der muss sich auf dem Gelände der DBU umschauen", meinte Griesert mit Blick auf die 1995 entstandene DBU-Zentrale und das 2002 gebaute Zentrum für Umweltkommunikation.

" An den drei Gebäuden lässt sich die Entwicklung im energieeffizienten Bauen eindrucksvoll demonstrieren", sagte DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann. Das neue Gebäude werde nur noch einen rechnerischen Energiebedarf von jährlich rund 15 kWh haben. Der durchschnittliche Heizenergiebedarf von Gebäuden in Deutschland liege im Vergleich dazu zurzeit noch bei über 150 kWh. Die DBU setze darüber hinaus auch auf ökologische Baumaterialien. So werde überall dort, wo es zulässig ist, Hanf als Dämmstoff eingesetzt.

Beim Material- und Technikkonzept setze die DBU wie schon beim ZUK erneut auf den nachwachsenden Rohstoff Holz, erläuterte Architekt Marcus Huber von Metaraum aus Stuttgart. Durch den Einsatz regenerativer Energien werde das Gebäude rechnerisch den Plusenergiestandard erreichen es werde also sogar etwas mehr Energie gewonnen, als von außen bezogen werden müsse.

Bildtext:
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (M.) legte gestern, assistiert von Heinrich Bottermann (l.) und Wolfgang Griesert (r.), den Grundstein für das Gebäude der DBU-Naturerbe-Tochter.

Foto:
Gert Westdörp

Osnabrück. An der Bornau entsteht derzeit das dritte Gebäude der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Sechs Millionen Euro nimmt die Stiftung in die Hand, um den Hauptsitz ihrer Tochtergesellschaft Naturerbe zu errichten. Zur Grundsteinlegung reiste gestern Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) nach Osnabrück. Sie betonte, dass die Naturerbe-Tochter der DBU für fachliche, administrative und ökonomische Leistungsfähigkeit stehe. Die Einrichtung habe den Mut bewiesen, neue Akzente zu setzen, neue Aufgaben zu übernehmen und neue Strukturen zu schaffen.
Die Naturerbe-Tochter der DBU verantwortet mittlerweile rund die Hälfte der insgesamt 125 000 Hektar des " Nationalen Naturerbes". Ihre zentralen Aufgaben sind der Erhalt und die Pflege dieser Flächen.
Autor:
Dietmar Kröger


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