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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Chlorgas ausgetreten: Nettebad evakuiert
Zwischenüberschrift:
Flasche undicht – Warnsystem funktioniert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Osnabrücker Nettebad ist am Mittwochmittag Chlorgas ausgetreten. Das Bad wurde vorübergehend evakuiert. Verletzte gab es nicht.
Eine automatische Meldeanlage hatte um 13.38 Uhr bei der Berufsfeuerwehr Alarm geschlagen, wie Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer berichtete. In einem geschlossenen Raum, der speziell zur Lagerung der Gasflaschen ausgestattet ist, war Chlorgas ausgetreten, was den Melder und die Berieselungsanlage auslöste. Die Badleitung veranlasste sofort die Evakuierung des Bades einschließlich der Sauna und des Fitnessbereichs.
Unter vollem Schutz gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Raum und drehten die Chlorflaschen zu. Ein Leck war zunächst nicht zu erkennen. Eine genauere Untersuchung bestätigte jedoch, dass eine der Chlorflaschen undicht gewesen war. Es sei Gas in einer " geringen und nicht gesundheitsgefährdenden Menge" ausgetreten, versicherte Hörmeyer. Zusammen mit der Lieferfirma werde jetzt nach der Ursache für den Gasaustritt gesucht.
Die etwa 100 Schwimmbadbesucher und 25 Saunagäste konnten nach wenigen Minuten den Innenbereich wieder nutzen. Die Außenbecken blieben für etwa eine Stunde gesperrt, bis die Berufsfeuerwehr alle Sicherheitsmessungen erledigt und keine Chlorspuren festgestellt hatte.
Stadtwerke-Sprecher Hörmeyer bat die Besucher um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Zugleich äußerte er sich zufrieden, dass das Sicherheitssystem funktioniert habe. Auch die Evakuierung sei reibungslos verlaufen. Bad-Mitarbeiter hätten die Gäste zu den Evakuierungspunkten geleitet und dort gewartet, bis die Feuerwehr Entwarnung gab.
Wird Chlorgas eingeatmet, reagiert es mit den Schleimhäuten und bildet unter anderem Salzsäure. In einer Konzentration von etwa einem Prozent in der Atemluft wirkt es tödlich.

Bildtexte:
Unter vollem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in den Chlorraum.

Unter vollem Schutz gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Raum und drehten die Chlorflaschen zu.

Die etwa 100 Schwimmbadbesucher und 25 Saunagäste konnten nach wenigen Minuten den Innenbereich wieder nutzen.

Fotos:
NWM-TV
Autor:
hin/nwm


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