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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Osnabrückhalle wird erst 2016 fertig
 
Stadthalle wird erst 2016 fertig
Zwischenüberschrift:
Zweiter Bauabschnitt um ein Jahr verschoben – Fillep: Folgen sind überschaubar
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Das ursprünglich für 2015 geplante Ende der Stadthallen-Sanierung wird sich um ein Jahr verzögern. Osnabrücks Kämmerer Thomas Fillep bestätigte am Dienstag auf Nachfrage entsprechende NOZ-Informationen. Durch die Terminverschiebung will die Stadt als Bauherrin mehr Zeit für die Ausschreibung und Vergabe von Handwerksaufträgen gewinnen und so einen tadellosen Umbau begünstigen.

Der bisherige Zeitplan, der mehrmonatige Bauarbeiten zur Mitte des kommenden Jahres vorsah, sei " ein bisschen zu eng" gewesen, sagte Fillep. Ein Problem, das bereits 2013 zu Beginn des Umbaus aufgetaucht war. Seinerzeit habe die Halle unbedingt zur Verleihung des Deutschen Umweltpreises durch Bundespräsident Joachim Gauck Ende Oktober wieder nutzbar sein sollen. Unter diesem Druck hätten sich Mängel eingeschlichen, die zum Teil noch immer nicht beseitigt seien etwa in der Akustik.

" Ich möchte nicht noch einmal in die Falle laufen und so einen Stress haben wie beim ersten Bauabschnitt", erläuterte Fillep, warum die sieben Millionen Euro teure Fortsetzung des Umbaus nun voraussichtlich im April 2016 beginnt und die Osnabrückhalle damit erst im Herbst 2016 komplett fertig wird. 2015 jedenfalls sei " ein unkalkulierbares Risiko" gewesen, so der Kämmerer.

Insgesamt hielten sich die Folgen der Terminverschiebung aber in Grenzen, glaubt Fillep. Für den Betrieb des Veranstaltungs- und Kongresszentrums sei sie geradezu unerheblich. " Ob die Stadthalle jetzt in 2015 oder 2016 nicht bespielt werden kann, spielt keine Rolle." Die wenigsten Buchungen würden früher als ein Jahr im Voraus vorgenommen, so Fillep. Von daher seien auch keine nennenswerten Veranstaltungen gefährdet. Von der Osnabrückhalle selbst war zu dieser Frage am Dienstag keine Auskunft zu bekommen.

Hotelchefin erzürnt

Für die bereits Anfang April getroffene Entscheidung von großer Bedeutung gewesen sei hingegen, dass das benachbarte Hotel, welches gerade an der Ecke Wall/ Neuer Graben entsteht, wie geplant 2015 eröffnen kann. " Dieses Hotel ist ganz elementar für den Betrieb der Stadthalle", sagte der Kämmerer. Eine Schließung wegen Umbaus genau zu der Zeit, in der das neue, zur Steigenberger-Gruppe zählende Arcona Living an den Start geht, hätte möglicherweise das Geschäft der 108-Zimmer-Herberge gleich zu Beginn stark beeinträchtigt und folglich auch die Auslastung der Osnabrückhalle gefährdet.

Die künftige Hotelchefin Ira Klusmann, gleichsam Direktorin des Remarque-Hotels, sagte am Dienstag auf Nachfrage, sie sei vor wenigen Wochen von Fillep über die Verschiebung des zweiten Bauabschnitts informiert worden. Über die Entscheidung der Stadt sei sie " nicht gerade glücklich", schließlich sei die Hoteleröffnung auf das Ende der Hallensanierung abgestimmt gewesen und zuletzt eigens von Februar auf September 2015 verlegt worden. Eine vertiefende Stellungnahme lehnte Klusmann mit Verweis auf weitere, für Ende Mai anberaumte Gespräche mit der Stadt ab.

Bildtext:
Für ungefähr fünf Monate wird die Osnabrückhalle 2016 noch einmal schließen, um die 2013 begonnene Sanierung zu vollenden. Das neue, angrenzende Arcona-Living-Hotel wird planmäßig schon ein Jahr früher fertig.

Foto:
Gert Westdörp

Osnabrück. Das Finale der Stadthallen-Sanierung wird sich um ein Jahr verschieben. Die Stadt will sich mit Ausschreibung und Vergabe von Handwerksaufträgen Zeit lassen, um Fehler zu vermeiden und so einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten sicherzustellen.
Autor:
Sebastian Stricker


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