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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für neuen Fahrradparkplatz
Zwischenüberschrift:
Zum Artikel "Hier sind Fahrräder unerwünscht – Anlieger wehren sich gegen weitere Abstellflächen am Hauptbahnhof" (Ausgabe vom 26. Februar).
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Zweifellos ist es zu begrüßen, dass immer mehr Menschen immer häufiger das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen. Aber muss zunehmendes Umweltbewusstsein einhergehen mit einer Verschandelung eines markanten, viel frequentierten städtischen Platzes, nämlich des Bahnhofsvorplatzes? Ursprünglich sollten solche Plätze den ankommenden Reisenden ein ansprechendes Bild der Stadt bieten als eine Art Visitenkarte. Die Zeiten sind wohl vorbei. Seit Jahren ist das Fahrradchaos vor dem Hauptbahnhof Osnabrück ein unerträgliches Ärgernis: massenweise mehr oder weniger vorschriftsmäßig abgestellte Fahrräder, schrottreife wie gebrauchsfähige, an den montierten Fahrradbügeln und seit geraumer Zeit wildes Fahrradparken neben dem Haupteingang des Bahnhofs. Kaum eine Stadt in Deutschland, die sich einen solchen Bahnhofsvorplatz-Schandfleck leistet!
Wie ich wiederholt gelesen und aus verantwortlichem Munde gehört habe, ist die Kommune angeblich machtlos gegenüber diesem Fahrradchaos. Ja wenn schon bei einem so alltäglichen Problem der Staat, die Stadt, kapituliert, wen wundert′s dann, wenn das Meistern größerer, relevanterer Herausforderungen häufig nicht gelingt? Ein Blick der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung Osnabrück nach Göttingen könnte helfen, wie man einigermaßen das Bahnhofsvorplatz-Fahrradproblem in den Griff bekommen kann! Vorschlag: Ausbau (großzügig, gut beleuchtet) des zwischen Bahnhof und Hase verlaufenden Fußweges zur Hamburger Straße; als Alternative dazu Fußgängertunnel zu den Gleisen 2–5 im Bahnhof zur Hamburger Straße durchstechen (siehe Beispiel Oldenburg!). Neben der Hamburger Straße auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs in beiden Fällen einen großzügigen bewachten und überdachten Fahrradabstellplatz inklusive einer schmerzfreien Kostenpflicht von zum Beispiel 50 Cent pro Tag anlegen. Von diesem Zeitpunkt an werden sämtliche auf dem Bahnhofsvorplatz abgestellten Fahrräder abgeschleppt. Rückgabe gegen entsprechende Gebühr. Bei Nichtabholung nach einem gewissen Zeitraum erfolgt das Verschenken oder Verschrotten der Fahrräder. Ein Traum, der wahr werden könnte?"

Bildtext:
Wenig begeistert von den Fahrrad-Plänen der Stadt: Stephen Budd (Weser-Ems-Bus), Wolfgang Schön (Green Mark) und Ulrich Reu (Roadrunner).

Foto:
Elvira Parton
Autor:
Horst Hoppe


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