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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Biogasanlage auf dem Piesberg zu teuer
Zwischenüberschrift:
Rat der Stadt Osnabrück begrüßt Biomüll-Kooperation mit Landkreis
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Bau einer Biogasanlage auf dem Osnabrücker Piesberg wird immer unwahrscheinlicher. Der Osnabrücker Rat stimmte jetzt der Verlängerung eines Vertrages zu, der die Verwertung von Bioabfällen bei der K. R. O. (Kompostierungsgesellschaft Region Osnabrück) befürwortet. Das Thema wird heute auch das Bürgerforum Pye beschäftigen (Beginn 19.30 Uhr, Piesberger Gesellschaftshaus.)
Wie Thomas Fillep, Finanzvorstand der Stadt Osnabrück, auf Anfrage bestätigte, wird der Osnabrücker Service-Betrieb (OSB) zusammen mit der Awigo (Abfallwirtschaftsgesellschaft Osnabrücker Land) ein Konzept zur gemeinsamen Verwertung und eventuell Vergärung der Bioabfälle aus Stadt und Landkreis erarbeiten. Im Stadtgebiet fallen pro Jahr bis zu 9000 Tonnen Biomüll an. Fillep: " Eine Biogasanlage auf dem Piesberg wird es mit mir als Kämmerer nicht geben." Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse, die im Sommer 2013 in Auftrag gegeben worden war, hat ergeben, dass eine Biogasanlage auf dem Piesberg aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll ist. Der Ratschlag der Gutachter weist eindeutig in Richtung Kooperation Stadt/ Landkreis, denn eine Bio-Abfall-Vergärungsanlage arbeite umso wirtschaftlicher, je größer die Anlage ist.
Josef Thöle, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsausschusses Osnabrücker Service-Betrieb und ehemaliger Ortsbürgermeister von Pye: " Die bisherige Kooperation zur Verarbeitung der Bioabfälle von Landkreis und Stadt sollte auch über 2015 hinaus am bewährten Standort weitergeführt werden." Die Wirtschaftlichkeit stehe dabei im Vordergrund, denn nur die Verarbeitung großer Mengen sei ökonomisch sinnvoll. Auch die Erwägungen zum Neubau einer Biogasanlage hingen primär von der Wirtschaftlichkeit ab. Thöle: " Dabei ist das neue Energieeinspeisevergütungsgesetz entscheidend."
Autor:
swa


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