User Online: 2 | Timeout: 14:08Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zwei Spuren halbherzige Lösung
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
"[. . .] Nach wie vor erscheint mir eine Verringerung des Individualverkehrs über den Platz auf zwei Spuren als halbherzige Sache. Nach dem ersten Gevas-Gutachten kann der Neumarkt durchaus vom Autoverkehr befreit werden, ohne den Wall zu überlasten.
Die Öffentlichkeitsbeteiligung (Bürgergutachten) hat weiterhin ergeben, dass sich 80 Prozent der Beteiligten einen Platz ohne Autos, mit Aufenthaltsqualität und verbindender Funktion zwischen Alt- und Neustadt wünschen. Nach Erfahrungen und Auswertungen von Untersuchungen in anderen Städten würde ein großes Einkaufscenter Kaufkraft aus dem Umland abziehen. Hiervon würden auch andere Geschäfte in der Innenstadt durch die zusätzlich in die Stadt kommenden Kunden profitieren.
Ein kleineres Center führe allerdings nach Ansicht von Fachleuten dazu, dass andere Einzelhandelsgeschäfte in der Stadt Umsatz verlieren. Also brauchen sich die Kaufleute aus der nördlichen Innenstadt bei einem größeren Einkaufscenter weniger Sorgen machen. Ein größeres und attraktives Einkaufscenter am Neumarkt ist eine einzigartige Chance zur Steigerung der Attraktivität Osnabrücks als Einkaufsstadt insgesamt, bei dem das Hauptrisiko bei den privaten Investoren liegt.
Ferner wird hierdurch die Johannisstraße aufgewertet, die schon jetzt das Potenzial einer Fußgängerzone hat. Auch die störenden Busse sollten aus der Johannisstraße rausgenommen und durch Lyra-, Kolping-, Kommenderie- und Süsterstraße geleitet werden. So könnte auch die Rampe in der Johannistraße erhalten und im Untergeschoss eine Abstellfläche für Fahrräder eingerichtet werden.
Um die Verkehrsprobleme insgesamt und dauerhaft zu lösen, wird ein reines Busnetz, vor allem aufgrund der begrenzten Fahrgastplätze und der geringeren Akzeptanz, nicht ausreichen.
Wenn der öffentliche Personennahverkehr, wie im Nahverkehrsplan vorgesehen, um 25 Prozent gesteigert werden soll, wird dies nur mit einer Stadtbahn gelingen. [...]"

Bildtext:
Derzeit läuft der Verkehr auf dem Neumarkt vierspurig.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Stefan van Lente


Anfang der Liste Ende der Liste