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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Inhalt:
Überschrift:
Osnabrücker hätten es gern sauberer
Zwischenüberschrift:
Dennoch viel Lob für Servicebetrieb in bundesweiter Umfrage – Handlungsbedarf bei Grünanlagen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Eigentlich könnte der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) die im vergangenen Jahr durchgeführte Online-Bürgerumfrage zu den städtischen Grünflächen abhaken und zur Tagesordnung übergehen. Will er aber nicht. Denn obwohl die Umfrage den Grünflächen in der Hasestadt eine im " Allgemeinen gute Qualität" attestiert, gab es auch eine " nicht unerhebliche Anzahl von kritischen Anmerkungen".

Organisiert wurde die Umfrage von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK). Ziel der Umfrageteilnahme war es, zum einen die Bedeutung des Grüns für die Bürger abzufragen. Zum anderen bietet die Befragung eine Hilfestellung für die Planung der Grünausstattung
in den Kommunen und damit eine Grundlage für zukünftiges kommunales Handeln.

417 Osnabrücker 203 Männer, 214 Frauen nahmen an der Umfrage teil. Es sei nicht überraschend, so der Servicebetrieb in einer Mitteilung für die Sitzung des Betriebsausschusses am heutigen Mittwoch, dass mehr als 85 Prozent der Umfrageteilnehmer Grün- und Freiflächen sowie Parkanlagen für sehr wichtig halten. Immerhin besucht eine Mehrheit die Grünanlagen ein- bis dreimal in der Woche, wobei die Aufenthaltsdauer bei mehr als einer Stunde liegt. " Auch die Wahl des Wohnortes wurde beim Großteil der Befragten maßgeblich durch die Nähe zu Grünflächen und Landschaft geprägt. Für knapp 75 Prozent war dieses Kriterium sehr wichtig oder wichtig", heißt es weiter. Allerdings: Während 61, 25 Prozent den gärtnerischen Zustand der Anlagen für gut bis sehr gut befinden, spaltet sich das Meinungsbild beim Thema Sauberkeit: 31, 41 Prozent empfinden sie als gut, 31, 41 Prozent als höchstens ausreichend. " Auch die Anzahl der Teilnehmer, welche die Beurteilung " sehr schlecht" gewählt haben, ist hier mit 6, 24 Prozent nennenswert", muss der Servicebetrieb einräumen. Dabei sind die Probleme die Altbekannten: die Vermüllung des Schlossparks und der allerorten in den Grün- und Parkanlagen anzutreffende Hundekot.

Geäußert wurde auch der Wunsch nach mehr Grünflächen in der Innenstadt, zum Beispiel im Bereich Neumarkt, eine intensivere Pflege der Bepflanzung an Straßen. Gleichwohl darf sich der OSB auf die Schulter klopfen, fühlen sich doch immerhin 70 Prozent der Befragten beim OSB gut aufgehoben. Auch erklärt sich ein Großteil der Befragten bereit, selbst Verantwortung für das Grün in der Stadt zu übernehmen (Baum- oder Flächenpatenschaften, Sponsoring etc.). " Die Bereitschaft der Befragten, sich zu engagieren, ist grundsätzlich sehr erfreulich, wobei hier nicht differenziert nachgefragt wurde. Neben dem bestehenden Projekt Stadtbaumpate′ wäre es aus Sicht des OSB wünschenswert, weitere Aktivitäten in dieser Richtung zu entfalten. Ohne eine personelle Verstärkung für dieses Aufgabenfeld wird dies allerdings nicht möglich sein", merkt der Servicebetrieb an dieser Stelle an.

Bildtext:
Der Ex-Besitzer dieser Flasche vor der Stadthalle scheint sich leider nicht so sehr an der Vermüllung öffentlicher Plätze und Grünanlagen zu stören wie die Teilnehmer einer Umfrage des Servicebetriebs.

Foto:
Jörn Martens
Autor:
Dietmar Kröger


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