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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viele Nullen in der Obus-Kalkulation
Zwischenüberschrift:
Weiter Kritik am Nahverkehrsplan
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Führende Kritiker des Nahverkehrsplans hegen weiter Zweifel an einer ordentlichen und nachvollziehbaren Kostenkalkulation für die Anschaffung und den Betrieb eines Oberleitungsbus-Systems in Osnabrück. Besonders stutzig macht sie eine Reihe von Positionen, die im jüngsten Gutachten des Ingenieurbüros Lindschulte & Kloppe mit null Euro beziffert werden.
Die unter anderem von der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (Planos) in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie schätzt die Investitionskosten für die Einrichtung von Obussen in Osnabrück auf ca. 230 Millionen Euro. " Das hindert die Planos aber nicht daran, ständig von nur 94 Millionen Euro zu reden", sagt Tobias Demircioglu vom Osnabrücker Kreisverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Dabei werde der kalkulierte Gesamtbetrag sogar überschritten, wenn viele Unterpositionen, die angeblich nichts extra kosten sollen, am Ende doch teurer würden. Mit null Euro veranschlagt werden in dem Gutachten etwa Grundstücke, Stationen und Ingenieurbauwerke. " Noch krasser" ist nach Worten des VCD-Vorsitzenden die Berechnung der Betriebskosten für Obusse: Nur für zwei Monteure seien Personalkosten in Höhe von insgesamt 120 000 Euro angesetzt. Fahrpersonal, Verwaltung sowie Vorstand und Geschäftsführung hingegen verursachten keine zusätzlichen Kosten.
Angesprochen auf die vielen Nullen in der Kostenkalkulation, sagte Planos-Sprecherin Katja Diehl unserer Zeitung am Freitag, es handele sich um Positionen, die bereits jetzt Teil der Betriebskosten der Verkehrsbetriebe seien und die sich durch eine Umstellung der Technik nicht ändern würden. Die Unterschiede in den kursierenden Gesamtsummen basierten auf verschiedenen Annahmen: So bezögen sich die von der Planos propagierten 94 Millionen Euro auf ein batteriegestützes Obus-System, das deutlich günstiger zu installieren sei als eins, bei dem die ganze Stadt mit Oberleitungen überspannt werden müsste.

Bildtext:
Oberleitungsbus der neuen Generation in Salzburg.

Foto:
Planos
Autor:
sst


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