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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kanalradweg nach Pye geplant
Zwischenüberschrift:
Stadt will 97 000 Euro zwischen Römeresch- und Glückaufstraße investieren
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt plant einen Radweg am Ufer des Stichkanals zwischen Römeresch- und Glückaufstraße. Der Stadtentwicklungsausschuss ist mehrheitlich für das 97 000-Euro-Projekt, der Rat entscheidet in seiner nächsten Sitzung.

Der rund drei Kilometer lange Weg ist an sich weitgehend fertig, er wird zur Unterhaltung des Kanals schon genutzt. Das von der Verwaltung eingeplante Geld wird für einige Verbesserungen genutzt, die den Weg für Radler leichter passierbar und sicherer machen sollen. Unter anderem soll der Zugang an der Römereschstraße, derzeit ein schmaler Fußweg, verbreitert werden. Zwischen dieser Stelle und der Haster Schleuse wollen die Planer die Fahrbahn verbessern. An der Brücke Brückenstraße soll an der Böschung eine Unterquerungsmöglichkeit geschaffen werden, um die Unfallgefahr für die Radler zu reduzieren.

Bei der Papierfabrik werden zwei- bis dreimal pro Woche Schiffe entladen. Ein Portalkran hievt hierbei vor allem große Zellstoffballen für die Papierproduktion in eine Lagerhalle. Die schweren Ballen schweben dann direkt über dem zukünftigen Kanalradweg. Damit kein Radler versehentlich von einem herabstürzenden Ballen erwischt wird, sollen an beiden Seiten der Verladestelle Tore installiert werden. Zurzeit ist die Stelle mit Ketten abgesichert. Die hängen in der Regel bisher die Schiffsführer ein, um damit den Ladebereich während des Löschens der Schiffe abzusperren. An den Zufahrten an der Brücken- und der Römereschstraße werden zusätzlich Blinkleuchten installiert, die die Wegesperrungen anzeigen.

Die CDU-Ratsfraktion gab sich skeptisch, ob sich die Stadt die Radwegverbesserung für 97 000 Euro leisten kann, und enthielt sich in der Abstimmung im Stadtentwicklungsausschuss der Stimme. Auch im Finanzausschuss am kommenden Dienstag wird die Kostenfrage noch einmal thematisiert werden. Die Vorstellung der Verwaltung: Das Geld soll überplanmäßig bereitgestellt werden durch Umwidmung eines noch höheren Betrages, der für das Jahr 2013 für die Errichtung von Steinschlagschutzzäunen am Piesberg vorgesehen war. Durch eine Umlegung eines Weges entfiel diese Ausgabe aber.

Wenn das Projekt Kanalradweg vom Rat genehmigt wird, wird die Route 2014/ 2015 auch Teil des Radverkehrsleitsystems Osnabrücker Land.

Bildtexte:
Die Route des geplanten rund drei Kilometer langen Kanalradwegs nach Pye.
2047921
Die Verladeanlage der Ahlstrom-Papierfabrik am Stichkanal soll durch Tore gesichert werden.

Fotos:
Sascha Nabrotzky/ Michael Schwager
Autor:
Michael Schwager


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