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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ideen für den Ringlokschuppen
Zwischenüberschrift:
Mehr als 100 Teilnehmer beim Perspektiv-Workshop – Ergebnisse im März
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Was soll mit dem Ringlokschuppen passieren? Über diese Frage zerbrechen sich seit Mittwochabend mehr als 100 Experten den Kopf. Die Stadt als Eigentümerin und die Gesellschaft zur Wirtschaftsförderung (WFO) haben Leute mit Ideen und Leute mit Geld vereint, um vor Ort über die künftige Verwendung des Denkmals zu grübeln. Es war der Auftakt für eine Ideenwerkstatt, die im März erste Ergebnisse zeitigen soll.

Statt neuer Impulse für den mehr als 26 000 Quadratmeter großen Teilbereich des alten Güterbahnhofs gibt es zunächst jedoch Abgänge zu vermelden. Neben dem " Stellwerk" verabschiedet sich Ende des Jahres auch die Diskothek " Five Elements" vom Standort. Die weitere Nutzung ist in beiden Fällen unklar. Interesse am Stellwerk haben allerdings die Betreiber des angrenzenden Clubs " Kleine Freiheit", sofern die Vertragsdauer stimmt. Guido Remmert: " Das macht aufgrund der notwendigen Investitionen für uns nur Sinn, wenn der Mietvertrag über rund zwei Jahre läuft."

Die rechtliche Situation am Ringlokschuppen ist derzeit mit Fragezeichen versehen. Die Stadt hat gemäß einem Mitte Juni gefassten Ratsbeschluss das Vorkaufsrecht ausgeübt. Dagegen legte Alando-Betreiber Frederik Heede Widerspruch ein. Er hatte den Ringlokschuppen samt Außenfläche im April für mehr als 2, 1 Millionen Euro von der Zion GmbH gekauft, um dort die notwendigen Stellplätze für geplante Erweiterungen sowie ein 152-Betten-Hotel an der Großdiskothek auszuweisen. Derzeit ruht das Verfahren im gegenseitigen Einvernehmen. Heede und Verwaltung versuchen, zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Kommende Woche soll es ein weiteres Gespräch geben.

Fest steht: Die Stadt will den Ringlokschuppen möglichst rasch vermarkten und zwar mit einer mehr oder weniger klaren Vorgabe, was die künftige Nutzung angeht. Wie die aussieht, ist jedoch völlig offen. " Wir wissen nicht, was bei unserem Per spektiv-Workshop herauskommt", sagt WFO-Chefin Sonja Ende. Doch auch der geballten Kreativität sind Grenzen gesetzt: Korsettstangen bilden etwa der Denkmalschutz und wirtschaftliche Erwägungen.

Bildtext:
100 Jahre nach seinem Bau liegt der Ringlokschuppen mehr oder weniger im Dornröschenschlaf. Nachdem die Stadt im Sommer das denkmalgeschützte Gebäude gekauft hat, will sie es nun wachküssen.

In der Diskothek " Five Elements" ließen am Mittwoch Experten aus der Kreativszene gemeinsam mit potenziellen Investoren die Köpfe rauchen.

Fotos:
Gert Westdörp/ Michael Gründel
Autor:
Wolfgang Elbers/Sebastian Stricker


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