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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neuer Graben: Fußgängerquerung wird schwierig
Zwischenüberschrift:
Diskussion über Neumarkt-Pläne – Noch nicht alle Fragen geklärt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Um den Neumarkt aufzuwerten, wollen die Planer einen zusätzlichen Fußgängerweg über den Neuen Graben anlegen. Doch dieses Vorhaben gestaltet sich schwierig: Der von der Stadt beauftragte Gutachter erwartet gravierende Probleme für den Bus- und den Autoverkehr.
Knapp 200 Meter liegen zwischen den Fußgängerampeln am Neumarkt und der an der Lyrastraße. Als der Braunschweiger Stadtplaner Walter Ackers im Frühjahr ein Gutachten zur Stadtmorphologie vorlegte, sprach er sich mit Blick auf die Umgestaltung des Neumarkts für eine zusätzliche Querung am Neuen Graben aus. Der Rat griff die Idee auf und beschloss, diese Möglichkeit verkehrstechnisch überprüfen zu lassen gegebenenfalls bei gleichzeitigem Verzicht auf die vorhandene Querung vor dem Musikhaus Rohlfing an der Lyrastraße.
Falls sich die Politik für den Fußgängerüberweg entscheidet, kommt dafür nach Einschätzung der Planer nur eine Stelle infrage: Das wäre der Abschnitt vor dem VGH-Hochhaus, weil weiter östlich die Bussteige liegen, im Westen immerhin ein Abstand von 80 Metern zur nächsten Fußgängerquerung gewahrt bliebe. Der Verkehrsgutachter Christoph Doll vom Essener Ingenieurbüro TSC hat die Situation untersucht und dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt einen Bericht vorgelegt.
Doll befürchtet, dass sich die Busse durch die Sperrzeiten der Fußgängerampel nur noch unter erschwerten Bedingungen in den Neuen Graben einfädeln könnten. Zudem würde durch die neue Fußgängerfurt der Bussteig an der südlichen (Wöhrl-) Seite zerteilt.
Auch für den Autoverkehr, dem ja in Zukunft noch zwei Spuren bleiben sollen, erwartet Doll nichts Gutes. Die " notwendigen Stauräume" für den Verkehr in Richtung Belm würden durch den neuen Fußgängerüberweg verloren gehen. So käme es zu einer Überlastung im Verkehrsgeschehen und zu einer " vollständigen Überstauung des Bereiches von der Lyra-straße bis zur Johannisstraße". Bei all diesen Überlegungen helfe es auch nicht weiter, wenn die Stadt auf die Fußgängerampel in Höhe der Lyrastraße verzichte.
Eine Entscheidung wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt noch nicht getroffen. Es heißt, die Stadt habe noch eine Reihe von Fragen an den Gutachter, aber der könne sie wegen einer Erkrankung derzeit nicht beantworten.

Bildtext:
An dieser Stelle würde die Stadt gern einen Fußgängerüberweg anlegen.

Foto:
Gründel
Autor:
rll


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