User Online: 2 | Timeout: 05:28Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Disco-Diskriminierung höher bestrafen"
Zwischenüberschrift:
Migrationsbeauftragte besucht Ditib und stellt Forderungen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die niedersächsische Migrationsbeauftragte Doris Schröder-Köpf (SPD) hat am Mittwoch die islamische Religionsgemeinschaft Ditib in Osnabrück besucht und höhere Strafen für Diskriminierung an der Disco-Tür gefordert. Zu dem Gespräch über Integrationsfragen hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Schwanholz eingeladen.
Die Frau von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) betonte, man müsse endlich den Alltagsrassismus in den Griff bekommen, wie er an der Disco-Tür stattfinde. " Wenn man vor der Disco als Einziger abgewiesen wird, dann brennt sich das in die Seele und verändert Biografien", sagte die Landtagsabgeordnete. Sie forderte: " Diskriminierung muss richtig Geld kosten. Die Behörden müssen da einfach sensibler werden." Der integrationspolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Paul Meinberg, wandte ein, dass Rassismus an der Disco-Tür, wie er in Osnabrück dem Alando Palais und dem Neo vorgeworfen werde, nur schwer nachzuweisen sei. Schröder-Köpf entgegnete: " In Hannover gibt es dafür eine Antidiskriminierungsstelle." Meinberg antwortete: " Die haben wir hier nicht." Er werde sich aber dafür einsetzen. Die ebenfalls anwesende SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Birgit Bornemann wollte noch keine Stellung dazu beziehen, ob sie diese Stelle als Oberbürgermeisterin schaffen wolle. " Ich verspreche den weiteren Ausbau der Kita-Plätze, sonst nichts", kommentierte Bornemann.
Schwanholz kündigte für einen Wahlsieg eine neue Studienstiftung zur Förderung des akademischen Nachwuchses an. Seinen schlechten Listenplatz 28 für die Bundestagswahl kommentierte er: " Das ist eine Ermutigung." Er freue sich, dass seine Partei das Vertrauen in ihn lege, den Wahlkreis direkt zu gewinnen. Bei der vergangenen Bundestagswahl hatte Schwanholz auf Listenplatz 13 das letzte Ticket nach Berlin gelöst.

Bildtext:
Die Migrationsbeauftragte Doris Schröder-Köpf (SPD) wird von dem Osnabrücker Vorsitzenden der Ditib-Gemeinde, Ramazan Karacan, begrüßt.

Foto:
Hermann Pentermann
Autor:
jcf


Anfang der Liste Ende der Liste