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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Osnabrück erhält UNESCO-Preis
Zwischenüberschrift:
Bürgerliches Engagement als Grundpfeiler
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine Auszeichnung als Verpflichtung: Seit Montag ist Osnabrück offiziell " Stadt der Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung". Mit dem etwas sperrigen Titel prämiert die UNESCO Städte, Gemeinden und Kommunen, die sich besonders um das Thema Nachhaltigkeit und seiner Verankerung in Bildungsprojekten verdient machen.

Für die Dauer von jeweils zwei Jahren wird der Titel vergeben, mit dem in Deutschland derzeit 18 Kommunen ausgezeichnet sind. In Niedersachsen ist Osnabrück derzeit alleiniger Inhaber der Ehrung. Stellvertretend für die Stadt zeigte sich Rita Maria Rzyski erfreut über die Prämierung: " Das Engagement der vielen Ehrenamtlichen wird damit ebenso wie das städtische honoriert." Eine Bewerbung Osnabrücks habe aufgrund der vielseitigen nachhaltigen Lernangebote auf der Hand gelegen, wesentliche Herausforderung im Vorfeld sei vor allem deren Bündelung gewesen: " Dafür brauchte es vor allem jemanden, der sich um die Dinge kümmert und den Antrag stellt", erklärte Rzyski. Eine wesentliche Rolle käme dabei dem Forum Lokale Agenda 21 Osnabrück zu.

Dessen Sprecher Henrik Peitsch betonte vor allem den langen Atem, der notwendig gewesen sei: " Seit zwei Jahren haben wir uns um die Auszeichnung beworben." Die Auszeichnung sei als Selbstverpflichtung zu betrachten, zugleich erhoffte sich Peitsch einen neuen Anschub bürgerlichen Engagements: " Die Stadt im Sinne der Nachhaltigkeit weiterzu- entwickeln muss unser Ziel sein, die Auszeichnung sollte uns Ansporn sein, diesen Weg weiter zu beschreiten."

Auf die Vielfältigkeit von Bildungsangeboten mit Bezug zur Nachhaltigkeit wies Gerhard Becker, ebenfalls vom Forum Lokale Agenda 21, hin: " Allein für die Bewerbung konnten wir auf 37 ausgezeichnete Projekte zurückgreifen." Die Auszeichnung mache nicht zuletzt klar, wie viele Projekte und Kooperationen es in Osnabrück eigentlich gebe. " Das können schulische Projekte sein, aber auch Veranstaltungsreihen wie die Evo-Pfade", nannte Becker einige Beispiele.

Hintergrund der Auszeichnung ist die von der UNESCO ausgerufene Weltdekade " Bildung für nachhaltige Entwicklung", die von 2005 bis 2014 läuft. Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Bildung nachhaltiges Denken und Handeln zu vermitteln. In einem Papier der deutschen UNESCO-Kommission wird die Auszeichnung als " Qualitätssiegel" gewertet, das nicht zuletzt auf der Suche nach Fördergeldern für einschlägige Projekte ein hilfreicher Türöffner sei.

Bildtext:
Freude über den Titel (von links): Henrik Peitsch (Lokales Forum Agenda 21 Osnabrück), Rita Maria Rzyski, Gerhard Becker (Forum), Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Integration, und Elisabeth Michels (Forum) zeigen Flagge für bürgerliches Engagement.

Foto:
Jörn Martens
Autor:
Marcus Pöhlking


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