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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Güterbahnhof: Tiefensee verwundert über Stillstand
Zwischenüberschrift:
"Areal wirtschaftlich nutzen"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In Osnabrück liegen Licht und Schatten bei der Umgestaltung nicht mehr genutzter Flächen nah beieinander: Der gelungenen Erschließung ehemaliger britischer Kasernenareale steht das jahrelange Gezerre um den Güterbahnhof gegenüber. Ein Bild davon machte sich jetzt Ex-Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion besichtigte das Gelände östlich des Hauptbahnhofs auf Einladung von Bundestagsmitglied Martin Schwanholz (SPD) und der SPD-Kandidatin für die Bürgermeisterwahl, Birgit Bornemann. Erörtert wurde neben den Entwicklungsmöglichkeiten des Areals auch die bundespolitische Relevanz des Falles Osnabrück.
Als Bundesverkehrsminister hatte Tiefensee das Gelände bereits 2006 besichtigt, über den weitgehenden Stillstand zeigte er sich verwundert: " Das Areal ist für wirtschaftliche Vorhaben ideal", so Tiefensee, der sich zugleich für eine Integration der Fläche in vorhandene Strukturen starkmachte: " Es ist wichtig, keinen Fremdkörper in der Stadt zu entwickeln."
Der Fall des Osnabrücker Güterbahnhofs zeige nicht zuletzt, was passiere, wenn man Chancen verstreichen lasse: " Politik ist auch eine Frage von Zeitfenstern. Beim Umgang mit alten Bahnflächen sei generell zu überlegen, ob eine Finanzrendite durch private Investoren oder eine Rendite städtebaulicher Natur angestrebt werden solle.
Bundesweit fehlten bislang Kriterien, die den Umgang mit frei werdenden Flächen regelten, erläuterte Martin Schwanholz. Das im Fall Osnabrück zugestandene Vorkaufsrecht sei rechtlich nicht verbindlich: " Es ist daher wichtig, endlich zu klären, wie der Bund reagieren soll, wenn solche Flächen frei werden", sagte Schwanholz.

Bildtext:
Da geht′s lang: Birgit Bornemann, Martin Schwanholz, Wolfgang Tiefensee und Ulrich Hus (von links) besichtigten den ehemaligen Güterbahnhof.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
poel


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