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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zwei Elektrobusse für neue Linie 94
Zwischenüberschrift:
Testbetrieb zum Fahrplanwechsel am 8. August
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke Osnabrück führen zum Fahrplanwechsel eine neue Kleinbuslinie ein, die ausschließlich von Elektrobussen gefahren wird. Osnabrück sei mit der Elektrifizierung des Busverkehrs bundesweit an der Spitze, meinte stolz Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes am Dienstag bei der Vorstellung der Linie 94.

Der Nahverkehr müsse sich weg von Öl, Diesel und Benzin entwickeln, sagte Rolfes. Die Elektromobilität schone die Umwelt und spare auf absehbare Zeit Geld. In den vergangenen zwei Jahren haben die Stadtwerke erste Erfahrungen mit dem Mini-Elektrobus gesammelt. Für den 1, 7 Kilometer langen Rundkurs Neumarkt/ Marienhospital/ Christliches Kinderhospital durfte der fast geräuschlose und abgasfreie Kleinbus sogar durch einen verkehrsberuhigten und für den Autoverkehr gesperrten Bereich fahren.

Nun werde der Kurs auf 3, 7 Kilometer erweitert. Ab 8. August fährt die neue Linie 94 von Neumarkt über Marienhospital, Hauptbahnhof und Hasepark zur Rosenburg. Die Strecke sollen im Wechsel der schon bekannte Mini-Bus und der neue Midi-E-Bus fahren, der mit 45 Plätzen 25 Plätze mehr als der kleine bietet. Die neue Linie diene dazu, weiter Erfahrungen von der Alltagstauglichkeit der E-Busse zu sammeln. Wie steht es mit der Reichweite? Wie reagieren die mit Strom betriebenen Fahrzeuge auf extreme Witterung? Zudem würden nach und nach mehr Fahrer auf die E-Busse geschult, berichtete Burkhard Kötter, Leiter Verkehrstechnik bei den Stadtwerken.

Fördermittel vom Bund

Die neue Elektrobuslinie im Testbetrieb sei ein erster Schritt bei der Umsetzung des Projektes " Mobilität 2030". Dazu habe es erhebliche Mittel des Bundesministeriums für Wissenschaft und Technik gegeben. Finanziert worden sei damit außer zehn Elektroautos für das Carsharing in Osnabrück auch mehr als die Hälfte des gut 400 000 Euro teuren Midi-E-Busses. Das elektromobile Gesamtkonzept werde ergänzt durch die Entwicklung einer Smartphone-App, die ebenfalls aus Bundesmitteln finanziert werde. Künftig solle mit der App die beste Art der Fortbewegung zu bestimmten Zeiten und bei bestimmtem Wetter ermittelt werden. Die App werde vo raussichtlich in einem Jahr an den Start gehen können.

Der Einsatz der Kleinbusse auf der Strecke zum Hauptbahnhof habe auch ganz praktische Gründe: die marode Brücke über der Bahnstrecke nach Hannover. Für den dauerhaften Busverkehr mit großen Fahrzeugen sei die Brücke, die innerhalb der nächsten zwölf Monate saniert werden solle, nicht mehr geeignet. Aus diesem Grund führen die Linien 91/ 92 (491, 392/ 393) ab Fahrplanwechsel über die
Buersche Straße direkt zum Neumarkt und nicht mehr über Hasepark und Hauptbahnhof. Kritik kommt dazu vom Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Osnabrück.

Bildtext:
Über die marode Brücke an der Hamburger Straße werden mit Beginn des neuen Fahrplanes hauptsächlich Elektrobusse fahren.

Foto:
Jörn Martens
Autor:
Ulrike Schmidt


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