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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weniger Plätze, dafür mehr Sicherheit
Zwischenüberschrift:
Neubau der Schlosswallhalle liegt im Zeitplan – Wiedereröffnung im März 2014
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Schlosswallhalle nimmt langsam Konturen an. Nachdem im Januar die Abbrucharbeiten fertiggestellt wurden, befindet sich der Wiederaufbau nun in vollem Gange. Oberstes Ziel: die Mängel beim Brandschutz zu beseitigen. Dazu wird es eine Reihe von Neuerungen in der Halle geben. Ende Januar 2014 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, zwei Monate später wird laut Planung der Spielbetrieb wieder losgehen.

" Wir sind auf einem guten Wege", fasst Bauleiter Stefan Westmeyer den derzeitigen Stand der Sanierung zusammen. 7, 3 Millionen Euro lässt sich die Stadt Osnabrück den Umbau der über 40 Jahre alten Schlosswaldhalle kosten. Mangelhafte Fluchtwege, sanierungsbedürftige Sanitäranlagen, ein Dach, in dem brennbares Material verarbeitet worden war, eine nicht mehr zeitgemäße Dämmung es gab viele Gründe, die eine umfassende Erneuerung der Halle nötig machten.

Die früheren Defizite sollen nun beseitigt, die Halle somit an die aktuellen Brandschutzbestimmungen angepasst werden. " Es gibt ganz genaue Vorgaben, an die wir uns halten müssen", erzählt Sandra Desmarowitz, zuständige Projektleiterin vom Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement. Zu einem wichtigen Vorhaben gehört die Tribünenverkleinerung. Während dort vorher 900 Personen Platz fanden, werden es bald nur noch 700 sein. Dadurch ergibt sich ein breiterer Fluchtweg; an den Rändern der Tribüne sollen zusätzliche Treppen dafür sorgen, dass die Besucher in einem Notfall leichter aus dem Gebäude kommen.

In den kommenden Tagen werden unter der Decke eine Rauchschürze, die im Brandfall herabgelassen wird, sowie mehrere Rauchabzugsöffnungen angebracht, um den Tribünenbereich rauchfrei zu halten. War die Sporthalle zuvor ohne Fenster komplett verschlossen, so erhält die Nordfassade jetzt Profilgläser. Das hat auch optische Gründe " So wirkt der ganze Bereich viel heller und nicht mehr so künstlich wie zuvor", sagt Desmarowitz.

Bevor die Tribüne und das Spielfeld umgebaut werden können, müssen zunächst die Arbeiten am Deckengerüst abgeschlossen sein. Strahler und Lüftungen sollen dazu noch eingebaut, Betonschächte saniert werden. Bis Ende August möchte die Stadt damit fertig sein, berichtet Wilfried Klein, Fachdienstleiter Hochbauten bei der Stadt Osnabrück.

Höhe optimal genutzt

Rund um das Spielfeld wird es ebenfalls einige Änderungen geben. Hinter dem Geräteraum befinden sich in Zukunft die Umkleideräume, darüber die Techniketage und die Tribüne. " Früher war die Decke bei den Umkleidekabinen sehr hoch. Jetzt wird sie deutlich niedriger; der Technikraum wird schließlich darüber verlaufen. Die Höhe kann damit optimal genutzt werden", so Stefan Westmeyer.

Erneuert wird auch der Eingangsbereich in Richtung Schlosswall. Der sei laut Desmarowitz früher kaum genutzt worden. " Die Leute gingen stattdessen alle vom Parkplatz her rein." Eine Rampe soll nun einen barrierefreien Zugang zum Gebäude ermöglichen. Über eine Treppe gelangen die Besucher zukünftig zur Tribüne, am Freitagvormittag wurde sie betoniert. Daneben wird es aber auch Aufzüge geben; eine weitere Neuerung in der Halle. Es ist also noch einiges zu tun auf der Baustelle, doch " bislang liegen wir komplett im Soll", so die Projektleiterin.

Bildtext:
Die Tribüne in der Schlosswallhalle wird verkleinert, damit können breitere Fluchtwege und zusätzliche Treppen gebaut werden.

Foto:
Elvira Parton
Autor:
Christian Lang


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