User Online: 8 | Timeout: 16:50Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zu Besuch bei Zygoptera und Nyctereutes
Zwischenüberschrift:
Ferienkinder als Forscher im Museum am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Teil eines Museums, der nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, ist für viele neugierige Menschen der interessanteste Teil. Das Museum am Schölerberg nahm am Dienstag Kinder mit in das Magazin. Der Zoologe Norbert Niedernostheide zeigte ihnen auch noch, wie sie Tiere erkennen und bestimmen können.
" Ein Museum ist viel mehr als das, was man in der Ausstellung sieht", sagte Niedernostheide. In dem Naturkundemuseum gebe es etwa 250 000 Objekte, die im Magazin gelagert seien. Dort stehen nicht nur ausgestopfte Tiere in den Regalen, auch Fossilien oder Steine warten auf seltene Betrachter. " Mit der Sammlung wollen wir dokumentieren, wie es um die Natur bestellt ist und bestellt war", sagte Niedernostheide.
Sonst dürfen nur am Internationalen Museumstag im Mai Besucher ins Magazin. Die Gefahr ist zu groß, dass die von den Gästen mitgebrachten Parasiten die Exponate anfressen und die Sammlung zerstören.
Mit dem Ferienpass konnten die Kinder aber auch im Juli einen Blick ins Magazin werfen und durch Binokulare. Jan-Luca (11) und Jan (12) hatten zum Beispiel Libellen im Visier. Mit Büchern vom Deutschen Jugendbund für Naturbeobachtung sollten die Kinder die genauen Arten der Tiere feststellen, die sie unter die Lupe nahmen. Ihre präparierte Libelle hatte Muster auf den Flügeln. Schnell fanden Jan-Luca und Jan die genaue Bezeichnung. Sie lautete Zygoptera. Diese Kleinlibellen leben in Europa.
Stella (13) und Lennard (11) brauchten kein Binokular und keine Lupe, um ihr Tier zu inspizieren. Sie glaubten, es sei ein Marder, und sie lagen richtig. Anhand verschiedener Merkmale, die in ihrem Buch beschrieben waren, arbeiteten sie sich zu der wissenschaftlichen Bezeichnung ihres Untersuchungsobjekts vor: Nyctereutes. Der Marderhund wanderte aus Sibirien nach Deutschland ein. Nachdem alle ausgestopften und präparierten Tiere erkannt waren, hängten die Kinder die Etiketten an sie, die Norbert Niedernostheide ihnen vorher abgenommen hatte, und brachten sie zurück ins Magazin. Dort bekamen die jungen Forscher große Augen. In langen Regalreihen waren Tiere gelagert, die die Kinder sonst nicht sehen können.

Bildtext:
Einen Marder nahmen Stella und Lennard am Dienstag im Museum am Schölerberg unter der Anleitung des Zoologen Norbert Niedernostheide unter die Lupe.

Foto:
Pentermann
Autor:
tw


Anfang der Liste Ende der Liste