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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zentrum soll urbaner werden
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln " Straßenbahn ist attraktiv, aber für Osnabrück nicht das richtige Mittel Interview mit OB-Kandidat Thomas Klein von den Grünen" (Ausgabe vom 12. Juni), " Kulturkampf auf der Straße" und " Wo Busse die Geschäfte stören" (Ausgabe vom 14. Juni).

" Der OB-Kandidat der Grünen, Thomas Klein, ist auf der Liste der Grünen in den Stadtrat gewählt worden. Diese Partei hat in ihrem Wahlprogramm 2011 die Schiene als das Nahverkehrssystem mit dem größten Komfort und der höchsten Zuverlässigkeit gelobt. Für Thomas Klein scheint das nicht wichtig und richtig zu sein. Vielmehr übernimmt er unkritisch, was ein Gutachter und die Planos (Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück) ihm vorsagen, und plädiert wie sie für den Obus.

Dabei übersieht er, dass beide sich widersprechen. Während der Gutachter schreibt, dass eine Straßenbahn (mit bis zu 90 Prozent) gefördert würde, der Obus nur vielleicht′, behauptet die Planos, nur für den Obus gebe es 70 Prozent Fördergelder. Woher sie kommen sollen, weiß die Planos nicht zu beantworten [...]. Wer hier die Wahrheit sagt das herauszufinden wäre doch eine leichte Aufgabe für den gelernten Strafverteidiger Thomas Klein. [...]

Hinsichtlich der Johannisstraße ist es so, dass die Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt recht hat. Es wäre gut möglich, die Busse mindestens in einer Richtung rauszunehmen und durch die Lyra- und Süsterstraße zu leiten. Mittelfristig sollten die Busse in beiden Richtungen die westlich gelegene Strecke nehmen, da die Johannisstraße auf dem Abschnitt bis zur Johanniskirche schon jetzt das Potenzial einer Fußgängerzone hat. Es kann tatsächlich davon ausgegangen werden, dass die fast 1000 Busse täglich hier den Einzelhandel eher stören, als ihm zu nutzen. Außerdem sind sie eine permanente Verkehrsgefährdung und verursachen Lärm und krank machende Dieselabgase [...].

Wie aktuell auch von der Ratsmehrheit zu vernehmen ist, gibt es eine Forderung zu weniger Raum auf dem Neumarkt für den motorisierten Individualverkehr als bisher vorgesehen. Tatsächlich sollten gleich Nägel mit Köpfen gemacht und die Autos ganz herausgenommen werden, wie auch im Bürgergutachten gefordert. Nach dem ersten Gevas-Gutachten kann der Verkehr sehr wohl über den Wall abgewickelt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass täglich 40 000 (!) Fußgänger den Platz kreuzen. Das Zentrum unserer Stadt hätte es verdient, zu einer urbanen Zone mit Aufenthaltsqualität und verbindender Funktion zwischen Alt- und Neustadt aufgewertet zu werden.

Bezüglich Tunnelsanierung sollte die Forderung des ADFC nach Einrichtung einer Fahrradgarage im östlichen Bereich bei Nutzung der bestehenden Rampe in der Johannisstraße ernst genommen werden. Mir ist nicht klar, weshalb hier Politik und Verwaltung nicht schon längst im positiven Sinne entschieden haben. [...]"
Autor:
Wolfgang Möller


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