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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kein Ansturm auf die Regelschulen
Zwischenüberschrift:
Inklusion im Landkreis Osnabrück.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Großteil der Kinder aus den derzeit vierten Klassen der Förderschulen des Landkreises möchte auch in der fünften Klasse weiter an der Förderschule bleiben und keine Regelschule besuchen. Das geht aus einer Umfrage bei diesen Schulen hervor, die jetzt im Sozialausschuss des Landkreises vorgelegt wurde. An den Förderschulen Bohmte, Dissen, Georgsmarienhütte und Melle werden voraussichtlich alle Schüler bleiben. In Belm, Bramsche und Quakenbrück strebt etwa ein Viertel der Kinder einen inklusiven Schulbesuch an. Nach Angaben des Landkreises werden ab dem Schuljahr 2013/ 2014 am Gymnasium Bad Iburg zwei Kinder mit den Förderbedarfen " Geistige Entwicklung" beziehungsweise " Emotionale und soziale Entwicklung" aufgenommen. Am Gymnasium Melle wird ein Kind mit einem voraussichtlichen Förderbedarf im Bereich " Körperliche und motorische Entwicklung" eingeschult. An die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Melle gehen drei Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. " Dem Landkreis Osnabrück ist lediglich vereinzelt bekannt, dass Kinder mit Förderbedarf eine inklusive Schule besuchen werden", schreibt die Pressestelle.
An den Osnabrücker Gymnasien ist für das nächste Schuljahr kein Kind mit diagnostiziertem Förderbedarf angemeldet. Die Lehrer sind auch noch nicht darauf vorbereitet, Schüler mit Förderbedarf zu unterrichten. " Wir haben noch keine flächendeckende Weiterbildung realisieren können", sagt Schulleiter Helmut Brandebuse meyer. Das Ziel der Inklusion sei " hervorragend", sagt er, die Umsetzung jedoch nicht gelungen. Wenn " die Spanne zu groß wird, können wir nicht richtig fördern". Das habe nichts mit " elitärer" Haltung zu tun.
Autor:
swa/dt


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