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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wo Busse die Geschäfte stören
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum: Interessengemeinschaft beklagt Niedergang der Johannisstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ist die Johannisstraße zum Zubringer für die Große Straße verkümmert? So jedenfalls sieht es Klaus Brentrup: Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Südliche Innenstadt beklagte sich im Bürgerforum vor allem über den Busverkehr. Statt Kunden zu bringen, vertreibe er sie eher.

Die Pflastersteine, die hier seit Ende der 1990er-Jahre liegen, sind längst aus der Form geraten, in die sie gelegt wurden. Flickenteppiche aus Asphalt gleichen zwar Höhen und Tiefen aus, doch ihr Aussehen trägt nicht zur Attraktivität der Johannisstraße bei. Das gilt offenbar auch für die Verursacher der Schäden: Etwa 850 Busse fahren hier jeden Tag und teilen sich die Straße mit vielen Fußgängern und je näher zum Neumarkt, desto größer wird das Gedränge. Doch davon profitieren nach Klaus Brentrups Feststellung nicht die Händler entlang der Straße: " Die Geschäfte gehen von Tag zu Tag schlechter." Die Folge: " Fachhändler geben auf." Stattdessen versuchten immer mehr " Imbissbuden und Schnellbäcker" hier ihr Glück.

Ob es allein am Busverkehr liegt? Christian Campe von den Stadtwerken erläuterte, die Zahl der Fahrten habe sich verringert. Vor einigen Jahren seien hier jeden Tag noch 1170 Busse gefahren. Negative Auswirkungen auf den Einzelhandel seien ihm nicht bekannt.

Gleichwohl: Brentrup hegt zumindest Sympathien mit dem Plan der Initiative " Lebendiges Osnabrück": Er sieht einen Busbahnhof etwa dort vor, wo sich jetzt das ehemalige Grundstück der Firma Wöhrl befindet anstelle eines Einkaufszentrums, das die Essener Firma " mfi" dort errichten will. Franz-Josef Westerholt und Peter Wüsthoff setzten sich im Bürgerforum Innenstadt vehement für ihren Alternativ-Plan ein, der die Busse aus der Geschäftsstraße
herausholen soll auf eine eigene Trasse etwas parallel dazu. So sieht ihr Versprechen auf eine bessere Zukunft für die Johannisstraße aus.

Bildtext:
Schwere Last für die Johannisstraße und die Betreiber von Geschäften: 850 Busse fahren hier jeden Tag, doch offenbar profitieren die Händler nicht von den Fahrgästen. Ist das Gegenteil der Fall?

Foto:
Hermann Pentermann



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