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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gemeinschaftszentrum ist Nachbarn zu laut
Zwischenüberschrift:
Leiter des GZ Ziegenbrink will Lärm und Müll reduzieren – Diskussion im Bürgerforum Kalkhügel/Wüste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Erfolg des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink bringt auch Nebenwirkungen für die Nachbarn mit sich. Im Bürgerforum berichtete Michael Fischer, der Leiter des Hauses, über die Ergebnisse des Gesprächs mit einem Anwohner. Es dreht sich vor allem um Lärm und Müll.

1979 hatte die Stadt das damalige Haus des Norddeutschen Rundfunks (NDR) gekauft. 1982 war Eröffnung: Seit drei Jahrzehnten ist das Haus ein Treff für alle Generationen, vor allem für Bewohner der Stadtteile Kalkhügel, Schölerberg und Nahne. Doch auch viele von außerhalb besuchen die rund 1500 Veranstaltungen mit manchmal 40 000 Besuchern pro Jahr.

Weil sie nicht immer zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus kommen, benutzen sie auch Parkplätze; weil manche feiern und zu später Stunde nicht mucksmäuschenstill das Haus verlassen und weil ihnen dabei auch Abfälle aus den Händen geraten, die sie dann nicht wieder aufheben, sind nicht alle Nachbarn erfreut.

Michael Fischer möchte nun die Nebenwirkungen minimieren. Zwar habe es in den vergangenen Jahren nicht besonders viele Klagen gegeben, doch nach einem Gespräch mit einem Anwohner sagte er: " Wir werden uns kümmern."

Was lärmempfindliche Nachbarn beruhigen wird: Dieses Jahr gibt es am Ziegenbrink keine Trommelveranstaltung, wohl aber neun große Musikveranstaltungen unter anderem ein Reggae-Konzert. Im Unterschied zu Vorjahren sollen die Musiker ihre Proben auf ein Minimum reduzieren. Der Soundcheck soll frühestens drei Stunden vor der Veranstaltung beginnen. Michael Fischer versprach außerdem, die " Raumvergabe für private Feiern" zu reduzieren.

Was die Konzerte angeht, gibt es auch rechtliche Regelungen. Und dafür ist Iris Leimbrock vom städtischen Fachbereich Umwelt und Klimaschutz zuständig. Sie berichtete im Bürgerforum von höheren Richtwerten für Lärm bei öffentlichen Veranstaltungen: " Ich prüfe die Anmeldung der Veranstaltung und lasse sie mit Auflagen zu." So gelte es auch für das Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink. Dort dürften bis zu 18 derartige Konzerte im Jahr stattfinden. Tatsächlich plant Michael Fischer für 2013 nur die Hälfte des Erlaubten.

Er werde auch versuchen, den Müll zu reduzieren, versprach Fischer. Sollte es weiterhin Probleme geben: " Meine private Telefonnummer ist bei vielen bekannt. Notfalls können Anwohner auch die Polizei um Hilfe bitten."

Bildtext:
Zur Erfolgsgeschichte des Gemeinschaftszentrums Ziegenbrink gehören auch Nebenwirkungen, über die sich Nachbarn ärgern: Besucher besetzen Parkplätze, Musiker sind laut, und viele hinterlassen Müll.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Jann Weber


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