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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt will mehr Kohlendioxid und Energiekosten sparen
Zwischenüberschrift:
Verwaltung unterzieht sich Prüfung durch Ökoprofit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie kann die Stadtverwaltung dazu beitragen, den Energieverbrauch in Osnabrück zu senken und damit sowohl den Ausstoß von klimaschädlichem Treibhausgas zu mindern als auch eigene Betriebskosten zu sparen? Eine Antwort auf diese Frage sucht jetzt die Initiative Ökoprofit.
Bislang unterzogen sich in Osnabrück überwiegend private Firmen und Einrichtungen der Prüfung durch die kommunalen Umweltdetektive. 20 erhielten am Ende des einjährigen Verfahrens das begehrte Ökoprofit-Zertifikat, das für besonders klimafreundliches und kostenbewusstes Verhalten bürgt. Allein der letzte von bislang zwei Durchläufen, an dem zehn heimische Unternehmen teilnahmen, führte dazu, dass heute 1900 Tonnen Kohlendioxid weniger verbraucht werden, außerdem 3700 Kubikmeter Wasser und 1, 8 Millionen Kilowattstunden Strom. Finanziell betrugen die Einsparungen für die Teilnehmer dieser Runde über 500 000 Euro.
Hohe Messlatte
Für die Stadtverwaltung legte der Rat die Messlatte nun besonders hoch. Dabei orientierte er sich an den Maßgaben des Masterplans " 100 Prozent Klimaschutz" des Bundesumweltministeriums, an dem der Großraum Osnabrück seit Mai 2012 teilnimmt. Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 den CO 2 - Ausstoß um 95 Prozent zu verringern, außerdem den Energieverbrauch um die Hälfte basierend auf den Werten von 1990. " Wir sind der Meinung, dass es in der Verwaltung noch großen Handlungsbedarf in Sachen Umwelt gibt", sagt Pirat Ralf ter Veer, der gemeinsam mit UWG-Ratsmitglied Wulf-Siegmar Mierke den Antrag ins Stadtparlament einbrachte. Zudem hätte eine Zertifizierung des Konzerns Stadt durch Ökoprofit " Vorbildcharakter". Eine Ansicht, die die übrigen Ratsfraktionen teilen. In Osnabrück unterzogen sich an kommunalen Institutionen bislang nur die Gesamtschule Schinkel und die Stadtwerke der Ökoprofit-Prüfung.
Beim Projekt Ökoprofit arbeiten mehrere öffentliche Einrichtungen zusammen: Neben der Stadt Osnabrück sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften von Stadt (WFO) und Landkreis (Wigos) beteiligt, außerdem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim und die Handwerkskammer (HWK) Osnabrück-Emsland. Federführend ist das Centrum für Umwelt und Technologie (CUT) ein WFO-Ableger. Auch ein Beratungsunternehmen aus Hamm, spezialisiert auf betriebliche Umweltberatung, ist an Bord.

Bildtext:
Ralf ter Veer, Mitglied der Piraten-Partei.

Foto:
Elvira Parton
Autor:
sst


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