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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bäume unter besonderen Schutz stellen
Zwischenüberschrift:
Stadt stellte 14 neue Naturdenkmäler vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 14 Eichen, Buchen und Hainbuchen sind neue Naturdenkmäler in Osnabrück. Beispiele sind die Hainbuche am Hauswörmannsweg in Osnabrück, vier Stieleichen am Eikesberg in Atter und eine Blutbuche an der Bergstraße in Osnabrück.
" Die Bäume sind über Jahrzehnte gewachsen, und man sieht ihnen an, dass sie viele Jahre hinter sich haben. Durch die Bezeichnung als Naturdenkmal werden sie unter besonderen Schutz gestellt", sagte Christiane Balks-Lehmann, Fachdienstleiterin Naturschutz und Landschaftsplanung im Fachbereich Umwelt und Klimaschutz. Mit den 14 neuen Naturdenkmälern in Form von Einzelbäumen oder Baumgruppen erhöht sich die Gesamtzahl der rechtskräftigen Naturdenkmäler auf 66. " Die neuen Naturdenkmäler stehen beispielhaft für alle Bäume, die wir in der Stadt haben. Sie prägen das Stadt- und Landschaftsbild", sagte Stadtbaurat Wolfgang Griesert.
Vorschläge für die Ernennung neuer Naturdenkmäler kamen von den Eigentümern und aus der Politik. Gerade im Bereich des Westerberges gäbe es in den privaten Gärten sehr viele Blutbuchen. " Das war vielleicht mal ein Modebaum", mutmaßte Griesert. Neben diesen Bäumen seien auch vielfach Eichen im Stadtgebiet zu finden.
Schön und selten
Laut Bundesnaturschutzgesetz gibt es Kriterien, nach denen entschieden wird, ob ein Baum, ein Steingrab oder ein Biotop zum Naturdenkmal ernannt wird. Demnach sind Naturdenkmäler Einzelschöpfungen der Natur, deren besonderer Schutz aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist. Ein weiteres Kriterium stelle auch der kulturhistorische Hintergrund dar, ergänzte Griesert.
Die Naturdenkmäler erfordern besondere Pflegemaßnahmen und eine regelmäßige Kontrolle. Zunächst sind die Eigentümer dafür selbst verantwortlich, aber die Stadt stellt ihnen beispielsweise die Pflegemittel zur Verfügung.
Um die Liste der Naturdenkmäler zu verlängern, freut sich die Stadt immer wieder über Meldungen von Eigentümern. Der Baumsachverständige wird anschließend prüfen, ob der Vorschlag umgesetzt werden kann und das Objekt damit zum Naturdenkmal wird.

Bildtext:
Vier Stieleichen am Eikesberg in Atter zählen zu den neuen Naturdenkmälern in Osnabrück.

Foto:
Klaus Lindemann
Autor:
wnie


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