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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fußgängerampel soll auch Radlern den Weg sichern
Zwischenüberschrift:
An der Blankenburg in Höhe Eselspatt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Noch in diesem Jahr wird an der Straße" An der Blankenburg" in Hellern in Höhe der Einmündung" Eselspatt" eine Fußgängerampel errichtet, die auch Fahrradfahrern ein sicheres Überqueren der viel befahrenen Straße ermöglichen soll. Das hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt im Zusammenhang mit dem Radverkehrsprogramm empfohlen. Darüber hinaus wurde über die Neuanlage von Schutz- und Radverkehrsstreifen auf verschiedenen Gefahrenstrecken beraten.
Viele Jahre beschäftigt das Thema einer möglichen Querung der Straße" An der Blankenburg" schon die Verwaltung. Denn dort läuft eine Route des Ravelos-Fahrradnetzes entlang, das in diesem Teil einen Radweg von Hellern bis in die Innenstadt ausweist. Im Masterplan Mobilität 2010 wurde die Querung zusätzlich mit hoher Priorität eingestuft. Doch bevor es an die Umsetzung ging, beauftragte die Verwaltung im vergangenen Jahr das Hamburger Ingenieursbüro Logos im Rahmen einer umfassenden Untersuchung zum Bau der Entlastungsstraße West auch mit einer Verkehrsuntersuchung in diesem Bereich.
Wie Christian Klafs von Logos im Ausschuss berichtete, überqueren durchschnittlich bis zu vierzig Radfahrer in den Morgenstunden zwischen 7 und 8 Uhr die Straße" An der Blankenburg" in Höhe der Einmündung" Eselspatt". Gut die Hälfte davon seien Kinder auf ihrem Schulweg. Nach genauer Prüfung aller Alternativen sei die Bedarfs-Fußgängerampelanlage die verkehrsplanerisch beste Lösung.
In der Innenstadt werden trotz Kritik seitens der Polizei indirekte Linksabbiegerspuren nur für Radfahrer an der Kreuzung Wittekindstraße/ Möserstraße eingerichtet. Dies sei bereits ein Vorgriff auf die Neugestaltung des Neumarkts.
Was Deckensanierungen betrifft, so soll es an der Natruper Straße (zwischen Schiefe Güntke bis An der Bornau), an der Bremer Straße (zwischen Hunteburger Weg und Knotenpunkt Weberstraße/ Gartlager Weg) sowie am Nonnenpfad (zwischen Liebigstraße und Knollstraße) veränderte Radverkehrs- und Fahrbahnmarkierungen geben. Weiterhin sei die große Menge der in der Innenstadt und am Bahnhof abgestellten Fahrräder problematisch. Noch vor der Sommerpause soll deshalb über das Konzept" Radparken City" abgestimmt werden, das derzeit von der Planungsgemeinschaft Verkehr erarbeitet wird.
Zur Abstellsituation am Bahnhof erklärte Stadtbaurat Wolfgang Griesert, dass es zukünftig jährliche Versteigerungsaktionen geben soll, bis eine bessere Lösung gefunden ist." Schätzungsweise 160 herren- und da menlose Fahrräder werden beim nächsten Mal unter den Hammer kommen", kündigte er an.
Alle verkehrsplanerischen Projekte zugunsten des Radverkehrs wurden einstimmig befürwortet. Allein die Weiterführung der Marketingkampagne" Osnabrück sattelt auf" wurde gegen die Stimmen der CDU empfohlen. Diese hatte die Notwendigkeit und positive Wirksamkeit der Werbeaktion für das Fahrradfahren infrage gestellt.
Bildtext:
Noch in diesem Jahr soll an der Straße " An der Blankenburg" in Hellern in Höhe der Einmündung Eselspatt″ im Bereich der Dütebrücke (Foto) eine Fußgängerampel errichtet werden.
Foto:
Egmont Seiler
Autor:
rbru


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