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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine eigene Brücke für das Hasehaus
Zwischenüberschrift:
Neumarkt: Stadt will Bebauungsplan ändern – Modifikationen an der Planung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Planungen für das Hasehaus am Neumarkt schreiten voran. Und das macht eine erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplans notwendig. Eine der zentralen Überlegungen: Vom Gebäude Ecke Neumarkt/ Kollegienwall könnte eine Brücke auf den gegenüberliegenden Haseuferweg führen und damit die geplante Gastronomie aufwerten.

" Das Projekt reift immer mehr in Richtung Bauantrag", sagt Stadtrat Wolfgang Griesert. Dabei hat sich vordergründig zwischen altem und neuem Plan nicht so sehr viel getan: Der " Haseturm" direkt an der Straßenecke ist siebengeschossig geplant. Damit soll der Bau dem Neumarkt einen dominanten Abschluss geben.

Im weiteren Verlauf am Kollegienwall sollte das Gebäude fünfgeschossig werden. Diesen Gebäudeteil bezeichnen Bauherr und Architekt als " Hasewall". In geringem Maße soll das Büro- und Geschäftshaus nun aufgestockt werden, ohne dass sich formal etwas an den Geschosszahlen ändert. Die zusätzliche Ebene soll deshalb gegenüber den Außenwänden deutlich zurückspringen, wie Fachdienst leiter Holge r Clodius erläutert.

Anders als in den ersten Plänen vorgesehen will der Investor Hoff und Partner den " Haseturm" und den " Hasewall" mit einer schmalen, drei Meter hohen Stahl- und Glaskonstruktion verbinden.

Eine bemerkenswerte Änderung zeichnet sich für den rückwärtigen Bereich ab. Die Investoren möchten in dem künftigen Hasehaus auch Gastronomie mit angeschlossener Terrasse unterbringen. Doch die Sonne würde sich an dieser Stelle wohl in den späten Vormittagsstunden verabschieden. Deshalb erwägen Architekt und Investor den Bau einer privaten Brückenverbindung zur anderen Seite der Hase.

Sollte es dabei bleiben, könnte über dem Flüsschen eine weitere Fläche für die Außengastronomie entstehen mit mehr Sonnenschein. Umgekehrt könnten Spaziergänger vom Haseuferweg aus direkt zum Hasehaus gelangen. " Die Architektur und die städtebauliche Einbindung werden durch die Pläne nicht beeinträchtigt", betont Stadtbaurat Griesert.

Die Unterlagen für den Bebauungsplan Nr. 593 " Neumarkt/ Kollegienwall" sind vom 19. Februar bis zum 19. März im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1) oder unter www.osnabrueck.de einzusehen.

Bildtext:
Das Hasehaus am Neumarkt existiert bislang nur auf den Plänen (links " Haseturm", rechts " Hasewall").

Zeichnung:
MAS
Autor:
Henning Müller-Detert


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