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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke gründen Netz-Tochter
Zwischenüberschrift:
Für einen transparenten Energiemarkt – Teil der Kunden muss Zählerstände ablesen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Ein Teil der Osnabrücker Haushalte hat in diesen Tagen Post von den Stadtwerken bekommen. Die Bürger werden gebeten, den Stand ihres Strom- und Gaszählers mitzuteilen. Der Hintergrund: Seit dem 1. Januar ist eine neue Tochtergesellschaft der Stadtwerke für die Netze zuständig.
Die Stadtwerke haben die SWO Netz GmbH mit Sitz an der Alten Postraße gegründet und damit die Forderungen des Energiewirtschaftsgesetzes erfüllt. Das zwingt große Netzbetreiber mit mehr als 100 000 Kunden dazu, den Betrieb des Netzes von der Stromlieferung deutlich sichtbar zu trennen. Die Stadtwerke Osnabrück stehen noch knapp unter der 100 000er-Marke, haben sich aber nach eigenen Angaben dazu entschlossen, diesen Schritt zum Jahreswechsel mit vielen anderen Energieunternehmen mitzugehen. " Wir wollen weiter wachsen und stellen uns deshalb schon vorsorglich auf die neuen Marktbedingungen ein", sagte Heiko Beylich von den Stadtwerken.
65 Mitarbeiter
Die Abteilung, die bislang für den Ausbau und Unterhalt der Strom- und Gasversorgung in der Stadt zuständig war, ist zum Beginn des Jahres in eine eigene Firma umgewandelt worden. Die SWO Netz GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke und hat 65 Mitarbeiter.
Für die Stadtwerke-Kunden ändert sich nichts. Allerdings müssen Haushalte, die ihren Strom oder ihr Gas nicht von den Stadtwerken erhalten, die aktuellen Zählerstände ablesen und die
Daten den Stadtwerken melden, damit die Gesellschaften untereinander sauber abrechnen können. Die Bitte, den Zähler abzulesen, erreichte auch alle Stadtwerke-Kunden, die aus eigenen Anlagen Strom ins Netz einspeisen.
Die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes geht auf eine Initiative der EU zurück. Ziel ist es, den Wettbewerb auf dem Energiemarkt transparenter und offener zu gestalten. Ein Schritt dazu ist die Entflechtung verschiedener Geschäftsfelder eines Unternehmens, das sogenannte Unbundling.
Für den Strom- und Gasmarkt bedeutet das, dass ein Unternehmen nicht zugleich als Netzbetreiber und Stromlieferant auftreten darf. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Stromanbieter diskriminierungsfrei ihre Kunden erreichen können. Bisher bot der Markt zumindest die Möglichkeit, dass ein Netzbetreiber, der auch Strom lieferte, der Konkurrenz den Weg zum wechselwilligen Kunden erschweren konnte, die Durchleitung verteuerte oder Informationen zurückhielt.
Aufgabe der SWO Netz GmbH ist der Betrieb und Bewirtschaftung der örtlichen Netze und Anlagen zur Ver- und Entsorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser, Beleuchtung, Telekommunikation, Nah- und Fernwärme und Entwässerung einschließlich aller zugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen.
Bildtext:
Viele Haushalte in Osnabrück haben Post bekommen mit der Aufforderung, ihren Stromzählerstand festzuhalten. Hintergrund ist eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes.
Autor:
hin


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