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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Ziel ist hoch gesteckt
Zwischenüberschrift:
Neue Klima-Managerin der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. 95 Prozent weniger CO 2 bis 2050, und 50 Prozent weniger Energie auf dieses ehrgeizige Ziel arbeitet Birgit Rademacher hin. Die Diplom-Biologin ist die neue Klima-Managerin für die Stadt Osnabrück.
Wenn es ihr vergönnt ist, 2050 noch zu leben, dann wird Birgit Rademacher 87 Jahre alt sein. Ihr Arbeitsvertrag mit der Stadt Osnabrück endet aber schon 2016. Bis dahin muss die Klima-Managerin die entscheidenden Weichen stellen, damit der Kampf gegen die Treibhausgase gewonnen wird.
Das hört sich nach einer fast unlösbaren Aufgabe an, aber das Ziel ist nicht willkürlich festgesetzt. Viel mehr geht es um den Anspruch, den die Bundesregierung formuliert hat, als es noch möglich erschien, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Der Bundesregierung verdankt die Stadt auch die Förderung für den " Masterplan 100 Prozent Klimaschutz", die Grundlage für Birgit Rademachers Stelle. 593 000 Euro steuert das Bundesumweltministerium bei, das Geld stammt aus dem Emissionshandel. Der Eigenanteil der Stadt beträgt 148 000 Euro .
Die Stadt Osnabrück ist eine von 19 Kommunen, die sich beim Wettbewerb Mitte des Jahres durchsetzen konnten. Zusammen übrigens mit dem Landkreis Osnabrück, dem Landkreis Steinfurt und der Stadt Rheine. In Berlin hatte das niedersächsisch-westfälische Quartett wegen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit punkten können.
Birgit Rademacher hat nun die Aufgabe, gemeinsam mit lokalen Akteuren innerhalb eines Jahres den Masterplan aufzustellen, der dann vom Rat verabschiedet werden muss. Erst wenn dieses Konzept steht, wird in Berlin über den zweiten Teil der Förderung entschieden.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die beteiligten Städte und Landkreise unterschiedliche Schwerpunkte wählen werden, um sich dem Ziel " 100 Prozent Klimaschutz" zu nähern. Während der Landkreis Osnabrück vor allem auf Windenergie setze, werde die Stadt weiterhin den Ausbau der Solarenergie forcieren, sagt Detlef Gerdts, der Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz.
Birgit Rademacher ist klar, dass ihr Projekt nicht nur Beifall ernten, sondern auch Konflikte heraufbeschwören wird. Etwa bei der Mobilität, wie sie auf Nachfrage bekennt. Denn es geht nicht nur darum, Bus und Rad zu fördern, sondern auch darum, den Autoverkehr " einzubeziehen". Was nichts anderes heißt, als ihn zu reduzieren.
Klimamanagerin
Birgit Rademacher ist per
E-Mail an rademacher.b@
osnabrueck.de oder unter der Telefonnummer 05 41/ 323-46 57 erreichbar.
Autor:
rll


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