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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umweltschonend im Dienste behinderter Menschen auf Achse
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke Osnabrück sponsern Heilpädagogische Hilfe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Fuhrpark der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) ist um ein besonderes Fahrzeug gewachsen. Mit dem Mitsubishi i-MiEV haben die Stadtwerke Osnabrück der Einrichtung ein Elektrofahrzeug kostengünstig zur Verfügung gestellt. Mit diesem ist jetzt Ilona Schewe, die Leiterin der " OSNA-Integ", unterwegs.
Die " OSNA-Integ" ist ein eigenständiges Tochterunternehmen der HHO mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bieten. Da der Kontakt mit den Unternehmen in Stadt und Landkreis dafür wichtig ist, ist Schewe viel unterwegs. Allerdings fehlte der HHO ein Auto, mit dem sie täglich die vielen kurzen Strecken zurücklegen kann. " Wir haben bei den Stadtwerken angefragt, ob sie uns in dieser Hinsicht unterstützen können", sagte Susanne Wolff, Marketingleiterin bei der HHO, bei der Spendenübergabe. Die Stadtwerke seien seit Jahren ein Partner des Unternehmens, und sie hätten sich zum Ziel gesetzt, dass die Zukunft bei ihnen elektrisch sein soll.
" Wir wollen die Elektromobilität in der Stadt erlebbar machen", sagte Stephan Rolfes vom Vorstand der Stadtwerke. Um das zu erreichen, habe das Unternehmen Kooperationspartner gesucht und die HHO gerne mit dem Auto unterstützt. " Sie sollen zeigen, dass man die Autos im Alltag nutzen kann." Denn diese seien " ökologisch, umweltbewusst, sehr effizient und leise". Der Listenpreis des Autos beläuft sich auf etwa 30 000 Euro. 299 Euro zahlt die HHO als monatliche Leasingrate an die Stadtwerke.
Nach Michael Piel, Verantwortlichem für den Fuhrpark der Stadtwerke, würden viele Menschen gerne ein Elektroauto fahren. Die häufig negative Presse schrecke sie aber ab. Dabei seien die E-Autos, die heute produziert würden, nicht mehr vergleichbar mit den ersten Modellen, die vor zehn bis fünfzehn Jahren gebaut worden seien: " Die heutigen Elektromobile sind vollwertige Autos, auch im Hinblick auf die Sicherheitsausstattung."
Das hat auch Schewe schnell festgestellt. " Das Auto ist ein Hingucker mit Wiedererkennungswert. Die E-Auto-Fahrer grüßen sich untereinander", sagte sie. Bis zu einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern hat es auch eine gute Beschleunigung. " Am Berg fahre ich den anderen weg." Mit der Reichweite gebe es ebenfalls keine Probleme. Bis zu 130 Kilometer kann Schewe im Stadtverkehr zurücklegen, bis sie den Akku aufladen muss. Bei längeren Fahrten auf der Autobahn werde es grenzwertig. Da reiche die Akkuleistung nur für etwa 80 Kilometer. " Ich fahre den Akku nicht leer, sondern tanke immer zwischendurch auf." Dafür muss sie ihn lediglich an eine normale Steckdose anschließen. Bei einer Normalladung bei 230 Volt braucht der leere Akku zwischen sechs und acht Stunden, bis er vollständig aufgeladen ist.
Nach Auskunft von Susanne Wolff will die HHO prüfen, in welchen Bereichen noch ein Elektromobil eingesetzt werden kann.
Autor:
ngr


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