User Online: 4 | Timeout: 17:20Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Clever durch den Großstadtdschungel
Zwischenüberschrift:
Auftakt zum Jugendwettbewerb "Osnabrück nachhaltig mobil"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Auto ist nicht die Nr. 1 in den Verkehrskonzepten der Zukunft. Aber wie bewegen wir uns in 20 oder 50 Jahren durch die Stadt? Um diese Frage geht es beim Agendawettbewerb " Osnabrück nachhaltig mobil", der sich an Kinder und Jugendliche, an Schulen, Kindergärten und andere Gruppen richtet. Eine Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 17. Oktober, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule statt.
Wer mitmachen will, kann sich das Thema selbst aussuchen: Ob es um Bus und Bahn geht, um die Spritpreise, den Flug in den Urlaub oder das Auto in der Stadt gute Ideen sind gefragt. Der Arbeitskreis Umweltbildung der Lokalen Agenda 21 schreibt den Wettbewerb zum 6. Mal aus. Im Vordergrund soll das Nachhaltigkeitsmotto stehen: " Global denken lokal handeln!" Die Beiträge werden in einer Ausstellung gezeigt und im Internet dokumentiert. Zu gewinnen gibt es den mit 1000 Euro dotierten DGB-Umweltpreis. Für Beiträge, die sich ums Fahrradfahren drehen, hat die Stadt einen Sonderpreis über 600 Euro ausgesetzt.
Henrik Peitsch und Gerhard Becker vom Agenda-Arbeitskreis Umweltbildung sehen den Wettbewerb als einen Beitrag von vielen, um den Straßenverkehr in Osnabrück menschen- und klimagerecht, also nachhaltig, umzugestalten. Auf gutem Wege sehen die beiden zum Beispiel die Stadtwerke, die sich " sehr kreativ" mit Themen wie Carsharing, Elektromobilität und Bussen auf Abruf auseinandersetzten. Aber auch mit intelligenten Systemen, die das Smartphone zum Wegweiser durch den Großstadtdschungel machen unabhängig davon, welches Verkehrsmittel gewählt wird.
Auch die Fahrradkampagne " Osnabrück sattelt auf" ist für die Sprecher des Agenda-Arbeitskreises ein Schritt nach vorn. Vom Wettbewerb versprechen sie sich weitere clevere Ideen, um den Verkehr in Osnabrück zukunftsfähig zu machen. Es müsse darum gehen, öffentlichen Raum für die Menschen zurückzugewinnen, sagt Mit initiator Henrik Peitsch.
Um Schwung in die Sache zu bringen, will der Agenda-Arbeitskreis in seiner Auftaktveranstaltung am kommenden Mittwoch unkonventionelle Ansätze vorstellen. Dafür steht Jürgen Göttsche, Verkehrsplaner der Stadt Marl. Er hat den Ampelgriff für Radler erfunden, den es inzwischen auch in Osnabrück gibt. Weil Marl zu den Städten mit den höchsten Defizitraten gehört, ist der Mobilitätsspezialist bei seinen Vorhaben auf eine kreative Finanzierung angewiesen.
Als die Forderung nach Tempo-30-Zonen laut wurde, initiierte Göttsche eine groß angelegte Spendenaktion, in der die erforderlichen 70 000 Euro zusammenkamen. " Die Bürger wollten das, haben dafür bezahlt und das Beste daran: Sie halten sich auch an die Tempo-30-Schilder", freut sich der Planer.
In der Auftaktveranstaltung am Mittwoch stellt der Arbeitskreis Umweltbildung " Simplycity" vor, ein Modellprojekt aus Nordrhein-Westfalen, das dem Grundsatz " Weniger ist mehr" folgt. Eines der propagierten Ziele ist, den Verkehrsraum von störender " Möblierung" zu befreien. Dazu werden auch Schilder, Markierungen und Papierkörbe gerechnet.
Der Agenda-Wettbewerb " Osnabrück nachhaltig mobil" beginnt mit einer Auftaktveranstaltung am 17. Oktober um 19.30 Uhr in der Volkshochschule. Abgabeschluss für Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Mai 2013. Zum Thema Mobilität werden auch Lehrerfortbildungen angeboten. Mehr im Internet: www.umweltbildung-os.de/ mobil


Anfang der Liste Ende der Liste