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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wie laut ist eine Straße?
Zwischenüberschrift:
Der erste "Lärmspaziergang" in Osnabrück führt über den viel befahrenen Ring
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Lärm nervt. Lärm macht krank. Lärm soll nicht sein: Wie Osnabrück mit dem lauten Problem umgeht und was sie selbst dagegen tun können, sollen Bürger in Spaziergängen durch die Straßen der Stadt erfahren.
Was sagt sie? Genau verstehen kann man Charlotte Röttger-Dreisbach nicht, als sie am Johannistorwall über die Lärmbelastung an der Straße berichtet. Aber kein Wunder: Das Pegelmessgerät, das den gesamten " Lärmspaziergang" über im Einsatz ist, zeigt 76 Dezibel an. Zum Vergleich: Ein normales Gespräch hat etwa 55 Dezibel.
Also erzählt die Mitarbeiterin aus dem Fachbereich Städtebau lieber im Lärmschatten des Gesperrten Turms, was es mit dem Spaziergang auf sich hat: " 2003 wurde von der EU die Umgebungslärmrichtlinie verfasst. Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, die Lärmbelastung in betroffenen Gebieten zu analysieren." Danach sollen Aktionspläne gegen den Lärm entwickelt werden." Allerdings so sieht es die Richtlinie vor unter Beteiligung der Bürger.
Für Osnabrück wurden Lärmforen ins Leben gerufen, zeitgleich kann im Internet ein Fragebogen beantwortet werden und der Lärm der Stadt erlaufen werden. Jedoch finden sich zu diesem ersten Spaziergang nur ganze acht Teilnehmer ein. Sie drehen vom Rosenplatz aus über den Petersburger Wall bis hin zur Wörthstraße eine Runde, um zu hören, wie laut bestimmte Ecken sind.
Beispielsweise könne mit einer Fahrbahnerneuerung, die auf offenporigen Asphalt setze, gegen Lärm vorgegangen werden, erklärt Jürgen Schmidt, Leiter des städtischen Fachdienstes Straßenbau. Doch das kostet mehr Geld, ist bautechnisch nicht überall möglich, und zudem hält der Asphalt nicht so lange wie üblicher. Am einfachsten wäre es, so Röttger-Dreisbach, den Verkehr zu vermindern. Doch: " Alle wollen weniger Lärm, aber keiner auf sein Auto verzichten."
D er zweite Lärmspaziergang findet am Mittwoch, 17. Oktober, ab 16.30 Uhr im Bereich Martinistraße und Lotter Straße statt. Anmeldung unter Telefon 05 41/ 323-26 71.
Autor:
cob


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