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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kaffee statt Kaserne.
Zwischenüberschrift:
Ministerpräsident McAllister informiert sich über Konversion Marke Osnabrück.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Am Ende seiner Osnabrück-Visite gab Ministerpräsident David McAllister bei Kaffee-Partner die gute Fee. Oberbürgermeister Boris Pistorius hatte ihm dort die Umwandlung der ehemaligen Winkelhausenkaserne in ein zivil genutztes Areal erläutert. Der Aufforderung McAllisters, drei realisierbare Wünsche zu nennen, kam der OB umgehend nach: Landesunterstützung werde dringend benötigt beim Ausbau der Römereschstraße.

Dazu komme die Entwicklung der Entlastungsstraße West. Die Osnabrücker Anette Meyer zu Strohen (CDU) ergänzte, dass auch beim Bau des Justizzentrums Landesunterstützung erforderlich sei ein Wunsch, dessen Erfüllung bereits auf den Weg gebracht wurde.

McAllister hatte sich auf dem Kasernengelände, das im Jahr 2009 von den dort stationierten britischen Truppen verlassen worden war, über die Konversionsbemühungen der Stadt informiert. Nachdem die britischen Streitkräfte abgezogen waren, mussten insgesamt 160 Hektar ehemals militärisch genutzte Flächen ins städtische Leben integriert werden. Bundesweit sorge nicht nur der Abzug verbündeter Streitkräfte, sondern auch die Bundeswehrreform für Probleme in den betroffenen Kommunen, sagte McAllister. In Osnabrück werde beispielhaft an der Lösung gearbeitet, lobte der Ministerpräsident, der von Pistorius das Geheimnis des Erfolges wissen wollte.

Alle Betroffenen an einen Tisch zu bekommen sei eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. Osnabrück habe früh begonnen, für die damals von den Soldaten noch nicht verlassenen Kasernen Pläne zu machen. Außerdem habe man auch gleich begonnen, die Flächen anzubieten und sei anderen Städten, die jetzt die gleichen Probleme haben, zuvorgekommen.

Kaffee Partner sei ein gutes Beispiel für die Vorgehensweise, berichtete Gesellschafter Michael Koch. Innerhalb von anderthalb Jahren nach dem Kauf der Fläche konnte das Dienstleistungsunternehmen seine Zentrale aus Wallenhorst an die Römereschstraße nach Osnabrück verlegen. Die Kaffee Partner Holding hat in Osnabrück 20 Millionen Euro investiert. Entstanden ist in 18 Monaten ein futuristischer Neubau, mit dem Kaffee Partner laut Pistorius " ein Zeichen für den gesamten Standort Osnabrück" gesetzt hat. Etwa 250 von 500 Mitarbeitern bundesweit arbeiten jetzt am Standort. Insgesamt werden in den kommenden Jahren auf dem Gelände der Kaserne in verschiedenen Firmen und Behörden etwa 2500 Menschen Arbeit finden. 200 Millionen Euro werden investiert werden.

Bildtext:
Auf dem Dach des Neubaus von Kaffee Partner ließ sich (v. l.) David McAllister von Michael Koch, Boris Pistorius und Anette Meyer zu Strohen die Osnabrücker Konversionsstrategien erläutern.

Foto:
Hermann Pentermamn
Autor:
Michael Schwager


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