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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
DBU plant Neubau an der Bornau
 
DBU setzt den nächsten Akzent
Zwischenüberschrift:
2013 soll ein Neubau für die Naturerbe GmbH mit Ausstellungsfläche entstehen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) expandiert weiter: Auf ihrem Gelände an der Bornau soll ein Neubau entstehen, mit dem wiederum architektonische und bauökologische Maßstäbe gesetzt werden. Der Neubau wird Sitz der Naturerbe GmbH, die Naturschutzflächen in ganz Deutschland verwaltet. Auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern soll ein Gebäude entstehen, in dem Büros für etwa 20 Mitarbeiter und Praktikanten untergebracht werden. Gleichzeitig sollen in dem Neubau Ausstellungen gezeigt werden, die derzeit im Zentrum für Umweltkommunikation zu sehen sind. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Umweltstiftung, sieht in dem Bau eine " Bereicherung für Osnabrück". 2014 soll die Naturerbe GmbH das neue Domizil beziehen, Baubeginn ist im Frühjahr 2013.

Osnabrück. Zum dritten Mal errichtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) einen Neubau auf ihrem Gelände an der Bornau. Wieder sollen damit architektonische und bauökologische Maßstäbe gesetzt werden. Der Neubau wird Sitz der Naturerbe GmbH, die Naturschutzflächen in ganz Deutschland verwaltet. Neben Büros soll eine Ausstellungsfläche entstehen.

Die Umweltstiftung opfert dem Neubau eine Villa aus den 50er-Jahren, die derzeit noch privat vermietet ist. Auf einer Fläche von 1500 Quadratmetern soll ein Gebäude entstehen, in dem Schreibtische für etwa 20 Mitarbeiter und Praktikanten der Naturerbe GmbH aufgestellt werden können. Es geht aber nicht allein um Büros, wie DBU-Verwaltungschef Michael Dittrich am Dienstag erläuterte.

Im Neubau sollen künftig auch die Ausstellungen gezeigt werden, die derzeit im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) zu sehen sind. Das ZUK werde nämlich " geradezu überrannt" von Veranstaltern, heißt es dazu. Bei Fachtagungen und Messen werde häufig der Wunsch nach zusätzlichen Ausstellungsflächen geäußert. Doch den könne die DBU derzeit nicht erfüllen.

" Wir sind auf Expansionskurs", sagt Fritz Brickwedde, der Generalsekretär der Umweltstiftung. Er ist zuversichtlich, dass der Neubau " für Osnabrück eine Bereicherung" sein werde.

Die DBU hat jetzt europaweit einen beschränkten Architektenwettbewerb ausgeschrieben und dabei " die Latte sehr hoch gelegt", wie Brickwedde betont. Bedingung ist, dass die Teilnehmer mindestens zwei vergleichbare Objekte in Holzkonstruktion und mindestens zwei Objekte mit innovativen Energiestandards projektiert haben.

Nach dem Zeitplan der DBU-Strategen soll eine siebenköpfige Jury schon im Januar über die eingereichten Entwürfe entscheiden. Als Zeitpunkt für den ersten Spatenstich wird das Frühjahr 2013 angepeilt, 2014 soll die Naturerbe GmbH ihr neues Domizil beziehen.

Die Naturerbe GmbH, eine Tochter der Bundesstiftung, gilt als größter Waldbesitzer in Deutschland. In ihrem Fundus befinden sich Flächen, die überwiegend eine militärische Vorgeschichte haben. In Kürze soll das Gesamtareal auf 60 000 Hektar anwachsen.

Von der Küste bis nach Bayern sind 80 Förster und Waldarbeiter für die Naturerbe GmbH tätig. Die " Zentrale" in Osnabrück besteht zwar nur aus zehn Mitarbeitern, wird aber mit zusätzlichen Aufgaben wohl noch wachsen. Außerdem werden Büroräume für Praktikanten oder Diplomanden bereitgehalten, die nur vorübergehend tätig sind.

Derzeit ist die Naturerbe GmbH in der ehemaligen Gewerbeimmobilie der Firma Rotert an der Berghoffstraße untergebracht. Anfängliche Überlegungen, den Komplex aus den 70er-Jahren aufzustocken, wurden nicht weiter verfolgt, nachdem sich gravierende Probleme mit der Wärmebilanz und der Beleuchtung abzeichneten.

Bildtext:
DBU auf Expansionskurs: Die 50er-Jahre-Villa (1) wird abgerissen, um einen Neubau für die Naturerbe GmbH zu errichten. Die zehn Mitarbeiter sind derzeit im benachbarten Gewerbebau (2) an der Berghoffstraße untergebracht. Das Foto zeigt außerdem die Villa mit dem Büro des Generalsekretärs (3), das Verwaltungsgebäude (4) und das ZUK (5).

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
rll


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