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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Karrierebischof und Stöpselhexen
Zwischenüberschrift:
Stadtgespräche: Geschichte und Geschichten im Kulturgeschichtlichen Museum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die " Stadtgespräche", die das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück veranstaltet, präsentieren ausgewählte Biografien aus vier Jahrhunderten Osnabrücker Geschichte. Die Einzelveranstaltung kostet 2 Euro, alle sieben Termine 10 Euro. Das komplette Programm stellte die Stadt in einer Pressemitteilung vor.

Am Mittwoch, 19. September, um 16.30 Uhr spricht Peter Niebaum in der Villa Schlikker über " Hans Calmeyer im Osnabrück der 1950er- und 1960er-Jahre". 1992 wurde der Osnabrücker Rechtsanwalt Hans Calmeyer (1903 bis 1972) für die Rettung zahlreicher Juden vor dem Holocaust von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem posthum der Titel " Gerechter unter den Völkern" verliehen. Wie erlebte Calmeyer die Osnabrücker Nachkriegsgesellschaft in den 1950er- und 1960er-Jahren? Welche persönlichen Aktivitäten entwickelte er in dieser Zeit? Danach wird 40 Jahre nach seinem Tod gefragt.

Am Mittwoch, 17. Oktober, um 16.30 Uhr heißt es im Kulturgeschichtlichen Museum: " Windthorst und Bismarck im Kulturkampf ein Streitgespräch", das Rainer Bendick und Thorsten Heese führen werden. Vor 200 Jahren wurde Ludwig Windthorst geboren. Er verbrachte viele Jahre in Osnabrück. Als zentrale Figur des " Zentrums" gehörte er im Kaiserreich neben August Bebel und Ludwig Richter zu den zentralen politischen Gegenspielern des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Zur Veranschaulichung ihres politischen " Kulturkampfes" werden aus den Reichstagsprotokollen Debatten zwischen Windthorst und Bismarck zitiert.

" Sophie und Ernst August von Hannover die Erbauer des Osnabrücker Schlosses" ist Thema des Stadtgesprächs mit Eva Berger am Mittwoch, 14. November, um 16.30 Uhr im Kulturgeschichtlichen Museum. Vor 350 Jahren begann in Osnabrück der Einfluss der Welfen. Durch die Regelungen des Westfälischen Friedens kam 1662 mit Ernst August I. von Braunschweig-Lüneburg erstmals ein Protestant auf den Bischofssitz. Diese Gelegenheit nutzten der erste weltliche Osnabrücker Bischof und seine Gattin Sophie von der Pfalz für eine bemerkenswerte Karriere.

" Der Stadtrepublikaner Johann Carl Bertram Stüve (1798 bis 1872)" wird von Thorsten Heese am Mittwoch, 12. Dezember, um 16.30 Uhr im Kulturgeschichtlichen Museum vorgestellt. Vor 140 Jahren starb Johann Carl Bertram Stüve. Der Bürgermeister von Osnabrück und Innenminister im Königreich Hannover gehörte zu den einflussreichsten Osnabrücker Politikern des 19. Jahrhunderts. Von den einen als " Bauernbefreier" gefeiert, wurde er von anderen verfolgt. Unter König Ernst August von Hannover wurde dem " Staatsfeind Nr. 1" sogar nach dem Leben getrachtet. Als Verfechter republikanischer Ideen versuchte er, die Politik und Gesellschaft seiner Zeit zu beeinflussen.

Martin Siemsen spricht am Mittwoch, 16. Januar, um 16.30 Uhr, im Kulturgeschichtlichen Museum über " Zwischen Aufklärung und Tradition Justus Möser (1720 bis 1794)". Der Osnabrücker Politiker und Publizist Justus Möser gilt in der deutschen Geistesgeschichte als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Nordwestdeutschlands im Zeitalter der Aufklärung.

" Das " Fräulein vom Amt Schilderungen aus der Welt der Stöpselhexen" stellt Renate Dreckötter am Mittwoch, 20. Februar, um 16.30 Uhr in der Villa Schlikker vor. In der Zeit vor Handy, iPhone und Skype mussten Telefonverbindungen noch manuell hergestellt werden. In den örtlichen Post- und Telegrafenämtern war dafür das " Fräulein vom Amt" zuständig. Durch das Umstöpseln von Kabeln verbanden die Fernmeldeangestellten täglich Hunderte von Menschen fernmündlich miteinander.

" Der Abend der Welt ist gekommen. Der Osnabrücker Hexenbürgermeister Rudolf Hammacher" ist Thema von Nicolas Rügge am Mittwoch, 13. März, um 16.30 Uhr im Museum. Wie durch ein Wunder hat eine unscheinbare Kupfertafel aus dem Turm der Marienkirche Krieg und Zerstörung überstanden. 1591 hatten sie Repräsentanten der Gemeinde und der Stadt dort anbringen lassen. In der Inschrift ist unter anderem zu lesen, wie viele Frauen hier seit 1583 als Hexen verbrannt wurden.

Bildtext:
Das " Fräulein vom Amt" (hier ein Bild von 1942), sorgte früher für die richtige Verbindung.

Foto:
Archiv Fernmeldeamt Osnabrück
Autor:
pm


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